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02103 / 789 06-0

Stärkung der Elektronik-Kompetenz in Deutschland

Im Rahmen der Digitalstrategie des BMBF wird in Verbundprojekten die Entwicklung innovativer, vertrauenswürdiger Elektronik gefördert. Deutschland soll mit eigenen Ziel- und Wertvorstellungen die Digitalisierung mitgestalten und sichere, zuverlässige Mikroelektronik als Schlüssel zur Digitalisierung technologisch unabhängig erforschen und entwickeln. Mit der Richtlinie sollen die Elektronik-Kompetenzen und Technologiesouveränität der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft gestärkt werden.

Im Förderprogramm „vertrauenswürdige Elektronik (ZEUS)“ werden Verbundforschungsprojekte von Großunternehmen, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen und Hochschulen zu vorwettbewerblichen Entwicklungen gefördert. Ziele können im Einzelnen

  • die Erforschung von Konzepten und Lösungen für neue Entwurfsmethoden / neuartige Designmethoden,
  • Technologien und Herstellungsprozesse / neuartige Fertigungsmethoden (bspw. Chiplets),
  • Analyse-, Test-, Mess- und Prüfmethoden

für Elektronikkomponenten und -systeme mit einem hohen Maß an Vertrauenswürdigkeit sein.

Vorrangige Förderziele liegen im Themenbereich der Elektronik für Mobilität und Industrie 4.0 – Elektroniksysteme für die Steuerung von autonomen Fahrzeugen und von Industrieanlagen. Projekte sollen sich an konkreten industriellen Fragstellungen orientieren, aber eine Übertragbarkeit auf breiter Ebene zulassen.

Antragsteller: Unternehmen in Kooperation mit Forschungseinrichtungen

Förderquote: bis zu 50 % für Unternehmen, max. 100 % für Forschungseinrichtungen

Einreichungsfrist: zweistufiges Antragsverfahren (erst Skizze, dann Antrag), die Einreichungsfrist für Projektskizzen ist am 12.6.2020

Haben Sie noch Fragen? Seit 1984 unterstützen wir als Full-Service-Fördermittelberatung bei der Auswahl der optimalen Programme, bei der Beantragung der Zuschüsse und der Umsetzung von Förderprojekten. Bei Projektideen sprechen Sie uns bitte jederzeit an – die Potenzialprüfung Ihrer Projekte auf Fördermittel und Subventionen erfolgt unverbindlich und honorarfrei. Rufen Sie uns an unter 02103/789 06 0 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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