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Tipp zur Forschungszulage: wieviel Risiko darf es sein?

Die Forschungszulage (FZul) ermöglicht bis zu maximal 3,5 Mio. € Fördermittel p.a.. Die Anforderungen sind moderat, das Verfahren ist unbürokratisch, die Förderung kann rückwirkend beantragt werden. Und mit dem Wachstumschancengesetz ist die Förderung deutlich erhöht worden – Anlass für viele Unternehmen, die FZul auf die Agenda zu setzen.

Bei allen Vorteilen der Forschungszulage, gibt es Fallstricke, die zu beachten sind.

Förderfähig sind nur Projekte aus Forschung, Entwicklung und Innovation, die ein Risiko aufweisen. Die meisten Ablehnungen werden mit einem fehlenden Risiko begründet, denn für Unternehmen ist oft nicht erkennbar, was mit „Risiko“ eigentlich gemeint ist. Unsere Empfehlung: vermeiden Sie Nachfragen und Ablehnungen, indem Sie hier besondere Sorgfalt bei der Antragstellung walten lassen.

  • Ausschlaggebend ist nur das technische Risiko
  • Das Risiko muss projektspezifisch begründet werden
  • Das Risiko muss sich aus dem gewählten Lösungsweg / den Arbeitspaketen heraus ergeben
  • Das Risiko muss so signifikant sein, dass es zu Unsicherheit in Bezug auf das Projektergebnis führt

Eine förderkonforme Argumentation des Risikos geht Hand-in-Hand mit der Erläuterung des Neuheitsgrads und der Definition der Arbeitspakete.

Sie sind unsicher, wie Sie diese Hinweise auf Ihr Projekt übertragen sollen? Möchten Sie auch die Forschungszulage beantragen und suchen hierfür faire, professionelle Unterstützung? Dann sprechen Sie uns gerne an. Einen Termin können Sie hier direkt vereinbaren.

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    Häufig gestellte Fragen

    1.

    Wer kann Fördergelder bekommen?

    Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

    2.

    Welche Daten werden veröffentlicht?

    Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

    3.

    Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

    Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

    4.

    Was kostet die Beratung?

    Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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