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Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW)

Das Investitionsprogramm „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit (EEW)“ wird zum 1. November 2021 grundlegend novelliert. Neben einer Erweiterung des Moduls 4 um den Fördertatbestand der Ressourceneffizienz wird das Förderprogramm zudem um ein fünftes Modul ergänzt – der Förderung von Transformationskonzepten.
Darüber hinaus werden Maßnahmen für die außerbetriebliche Abwärmenutzung zukünftig mit einem erhöhten Fördersatz gefördert und es erfolgt u. a. eine Erhöhung des Förderdeckels für KMU.

Module des Förderprogramms:

  • Modul 1: Querschnittstechnologien: Einzelmaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch den Einsatz von hocheffizienten und am Markt verfügbaren Technologien. Förderfähig sind Investitionen zum Ersatz oder zur Neuanschaffung von hocheffizienten Anlagen bzw. Aggregaten für die industrielle und gewerbliche Anwendung. Gefördert werden:
    – Elektrische Motoren und Antriebe,
    – Pumpen für die industrielle und gewerbliche Anwendung,
    – Ventilatoren,
    – Druckluftanlagen sowie deren übergeordnete Steuerung,
    – Anlagen zur Abwärmenutzung beziehungsweise Wärmerückgewinnung aus Abwässern,
    – Dämmung von industriellen Anlagen bzw. Anlagenteilen,
    – Frequenzumrichter
  • Modul 2: Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien: Maßnahmen zur Prozesswärmebereitstellung aus Solarkollektoranlagen, Biomasse-Anlagen und Wärmepumpen einschließlich Einbindung des Systems in den vorhandenen Prozess und Überwachung und Fehlererkennung installierter Mess- und Datenerfassungseinrichtungen
    NEU: Maßnahmen zur Anbindung an Wärmesenken ohne Prozessbezug sind von der Förderung ausgeschlossen.
  • Modul 3: MSR-Technik, Sensorik und Energiemanagementsoftware:
    Einzelmaßnahmen im Zusammenhang mit der Einrichtung oder Erweiterung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems. Förderfähig sind:
    – Erwerb und Installation von Mess-, Steuer-, Regelungstechnik und Sensorik zum Monitoring und zur effizienten Regelung von Energieströmen
    – Energiemanagementsoftware inkl. Schulung des Personals durch Dritte im Umgang mit der Software, soweit sie im direkten Zusammenhang mit Anlagen und Prozessen steht
    – Nebenkosten der o. g. Maßnahmen, insbesondere Verkabelung und Erstellung eines Messkonzepts durch einen externen Dritten
    NEU: Die Betriebsstätten müssen zukünftig nicht mehr zwingend über eine Zertifizierung nach der DIN EN ISO 50001 oder der EMAS-Verordnung verfügen.
  • Modul 4: Energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen:
    Maßnahmen zur energetischen Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen zur Steigerung der Energieeffizienz in den folgenden Themenbereichen:
    – Prozess- und Verfahrensumstellungen auf effiziente Technologien sowie energetische Optimierung von Produktionsprozessen
    – Maßnahmen zur Abwärmenutzung (z. B. Einbindung der Abwärme zur Bereitstellung von Wärme in der Produktion, Einspeisung in Wärmenetze, Verstromung von Abwärme)
    – Maßnahmen an der Gebäudeanlagentechnik, sofern sie primär auf Prozesse zur Herstellung, Weiterverarbeitung oder Veredelung von Produkten wirken
    – Maßnahmen zur energieeffizienten Bereitstellung von Prozesswärme oder -kälte
    – Maßnahmen zur Vermeidung von Energieverlusten im Produktionsprozess (z. B. Dämmung, hydraulische Optimierung, Erneuerung von Druckluftleitungen)
    NEU: Förderung von Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz (bspw. Investitionen in Anlagen, die zu einem geringeren Materialverbrauch führen oder Anlagen zur Herstellung und betriebsinternen Verwendung eines Rezyklats)
    NEU: Erhöhung des „Förderdeckels“ für KMU auf 900 € pro eingesparter Tonne CO2
    NEU: Bonus für Maßnahmen zur außerbetrieblichen Abwärmenutzung
  • NEU: Modul 5: Förderung von Transformationskonzepten:
    Unterstützung von Unternehmen bei der Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Treibhausgasneutralität.
    NEU: Erstellung und Zertifizierung einer CO2-Bilanz
    NEU: Kosten für Energieberater und andere Beratungskosten im Zusammenhang mit der Erstellung des Transformationskonzepts und weitere Kosten, die im Zusammenhang mit der Erstellung des Transformationskonzeptes stehen
    NEU: Kosten für erforderliche Messungen, Datenerhebungen und Datenbeschaffungen

Antragsteller:
Unternehmen

Förderquote:
Abhängig von Modul und der Unternehmensform bis zu 60 %

Einreichungsfrist:
einstufiges Verfahren, ab dem 01. November 2021

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Als langjähriger Fördermittelberater unterstützen wir Sie gerne Full Service bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere Zuschüsse und Forschungszulage FZul. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 02103 – 789060 oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular unter: www.gewi.de/kontakt; wir unterstützen Sie gerne und freuen uns auf Ihre Nachricht.
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    Häufig gestellte Fragen

    1.

    Wer kann Fördergelder bekommen?

    Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

    2.

    Welche Daten werden veröffentlicht?

    Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

    3.

    Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

    Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

    4.

    Was kostet die Beratung?

    Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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