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02103 / 789 06-0

Deutsch-französische Projekte zum Thema Künstliche Intelligenz

Mit dieser bilateralen Fördermaßnahme werden qualitativ hochwertige KI-Forschungskooperationen zwischen Frankreich und Deutschland finanziert. Die Projektergebnisse sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern. Des Weiteren soll ein vertiefter Wissenstransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft erreicht und so eine verbesserte Entwicklung innovativer Technologien in Deutschland und Europa ermöglicht werden, von der insbesondere KMU profitieren.

Mindestens eine der im Folgenden genannten Fragestellungen sollte bearbeitet werden:
– Verteilte KI, wie z. B. verteiltes Lernen oder Edge-Computing
– Grüne KI, für geringeren Ressourcenverbrauch, z. B. Algorithmen, die weniger Energie, weniger Speicher und ­weniger Kommunikationsbandbreite benötigen
– Hybride KI, z. B. die Kombination von maschinellem Lernen und Wissen
– KI in anderen Wissenschaften, z. B. KI und numerische Simulationen, KI und Physik etc.
– Vertrauenswürdige KI, z. B. zertifizierbare, erklärbare oder interpretierbare Modelle und Verarbeitungspipelines
– KI für Spitzentechnologien, z. B. Dialogsysteme für den Medienzugang

Die Forschungsarbeiten sollen weiterhin vorrangig auf die folgenden Branchen/Anwendungsfelder ausgerichtet sein:
– Mobilität und Transport
– Logistik und Dienstleistungen
– Energie (insbesondere erneuerbare Energie)
– Umwelt und Ressourcenschutz
– Intelligente Industrie und Produktionstechnologien
– Smart Health
– Robotik
– Gesellschaft

Vorgesehen ist eine Förderung in zwei Förderlinien:
Förderlinie A: Forschungskooperationen
Gefördert werden Forschungsvorhaben von zwei oder mehr wissenschaftlichen Partnern. Die in der Anfangsphase durch agile Kommunikation geprägte Partnerschaften sollen sich langfristig durch konstante Interaktion und regelmäßigen Wissensaustausch verstetigen. Die Forschungsarbeit sollte methodische Fragestellungen fokussieren.

Förderlinie B: FuE-Vorhaben²
Gefördert werden Verbünde aus Wissenschaft und Wirtschaft, die zum Ziel haben, FuE-Vorhaben in bilateraler Zusammenarbeit durchzuführen, die möglichst technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind und zu einer innovativen Anwendung von KI-Methoden in der Praxis führen.

Antragsteller:
Förderlinie A: einzelne Hochschulen und Forschungseinrichtungen oder Verbünde daraus mit Sitz in Deutschland. Jedes Verbundprojekt muss aus mindestens einem französischen und einem deutschen Partner zusammengesetzt sein.

Förderlinie B: Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. In jedem Projekt muss mindestens ein Partner aus jeder Gruppe aus jedem Land vertreten sein (2+2-Projekte).

Förderquote:
Die Förderung erfolgt nur für Forschungsvorhaben, die gemeinsam von der verantwortlichen Agentur in der Französischen Republik und dem BMBF ausgewählt werden. Das BMBF fördert die projektbedingten Ausgaben/Kosten der deutschen Partner der Verbundprojekte.
Unternehmen: bis zu 50 %, maximal 400 000 €
Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen: bis zu 100 %, maximal 800 000 €

Antragsverfahren: zweistufig (Skizze und Antrag)

Einreichungsfrist: In der ersten Verfahrensstufe: 21. Dezember 2020 – 13.00 Uhr

Als langjähriger Fördermittelberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder und Subventionen, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 02103 – 789060 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir unterstützen Sie gerne und freuen uns auf Ihre Nachricht.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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