„MedTech for Women“-Förderung (KI)

„MedTech for Women“-Förderung für Frauengesundheit

Inhaltsangabe

Mit der neuen Förderrichtlinie „MedTech for Women – Innovationswettbewerb zur Verbesserung der Frauengesundheit (MT4W)“ setzt die Bundesregierung gezielt Impulse für die Entwicklung innovativer Medizintechnik und Gesundheitstechnologien. Im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland soll dieser Innovationsimpuls eine bedarfsgerechtere Gesundheitsversorgung für Frauen erreichen und gleichzeitig die Forschungslandschaft im Bereich der Medizintechnik und Gesundheitstechnologien nachhaltig stärken.

Im Fokus der „MedTech for Women“-Förderung stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die durch technologische Innovationen signifikante Fortschritte in der Diagnose und Therapie frauenspezifischer Erkrankungen ermöglichen.

Dazu zählen insbesondere Lösungen aus den Bereichen:

  • Medizintechnik,
  • Künstliche Intelligenz (KI),
  • Biomarker-Analyse sowie
  • adaptive Wirkstofffreisetzung.

Ziel ist es, sowohl die Präzision und Verträglichkeit von Therapien zu erhöhen als auch Erkrankungen früher zu erkennen und gezielter zu behandeln. Ein zentraler Aspekt der „MedTech for Women“-Förderung ist die gezielte Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der medizinischen Forschung. Der sogenannte Gender Data Gap soll reduziert werden, um belastbare und repräsentative Daten für die Entwicklung neuer Technologien sicherzustellen. Gerade KI-basierte Anwendungen profitieren von hochwertigen Datensätzen und bieten gleichzeitig großes Potenzial für beschleunigte Innovationsprozesse.

Was ist förderfähig bei der „MedTech for Women“-Förderung?

Förderfähig sind Projekte (Einzel- und Verbundvorhaben), die eine signifikante Verbesserungen der Frauengesundheit anstreben. Dabei liegen die thematischen Schwerpunkte in den Bereichen:

  • Gynäkologie,
  • Neurologie und
  • klinische Immunologie.

Beispiele für relevante Indikationen sind das polyzystische Ovarialsyndrom, Multiple Sklerose oder katameniale Epilepsie. Besonders adressiert werden Erkrankungen mit hoher Frauenprävalenz, großem medizinischem Bedarf und bislang geringer Forschungsabdeckung.

Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, medizinische Einrichtungen und Verbände

Bis zu 50 % für Unternehmen, mit der Möglichkeit einer Erhöhung durch Boni
100 % für Forschungseinrichtungen

Zweistufiges Antragsverfahren, Einreichfrist für Projektskizzen endet am 30. April 2026 um 13:00 Uhr

Die „MedTech for Women“-Förderung bietet erhebliches Potenzial für Unternehmen, die innovative medizintechnische Lösungen entwickeln und neue Marktsegmente erschließen möchten. Entscheidend für den Erfolg ist jedoch eine passgenaue Ausrichtung des Projekts auf die Förderkriterien sowie eine überzeugende Darstellung von Innovationshöhe und Marktperspektive.

Gerne prüfen wir Ihr konkretes Projekt auf bestehendes Förderpotenzial und unterstützen Sie bei der Umsetzung des gesamten Förderprozess. Buchen Sie direkt hier einen unverbindlichen Termin oder schreiben Sie uns am besten über unser Kontaktformular unter: www.gewi.de/kontakt. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.


Übrigens: viele weitere Förderinformationen finden Sie in unserer Förderdatenbank www.gewi.de/magazin

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