InProKI

Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI)

Inhaltsangabe

Mit der Förderrichtlinie „Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI)“ schafft das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) neue Anreize für Unternehmen, ihre Produktionsprozesse mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) gezielt weiterzuentwickeln. Die Förderung ist Teil des Programms „Zukunft der Wertschöpfung“ und unterstützt Projekte, die den flexiblen und produktivitätssteigernden Einsatz von KI-basierten Lösungen in produzierenden Unternehmen sowie deren Wertschöpfungsnetzwerken untersuchen.

Ziel der Förderung „InProKI“ ist es, die Entwicklung und Umsetzung innovativer KI-Anwendungen in der industriellen Praxis voranzutreiben. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, dass Produkte, Produktionssysteme und Produkt-Service-Systeme der nächsten Generation durch den Einsatz flexibler KI-Lösungen entstehen. Hintergrund ist die strategische Zielsetzung der Bundesregierung, bis 2030 einen signifikanten Anteil der Wirtschaftsleistung KI-basiert zu erwirtschaften.

Zentrale Voraussetzung der „InProKI“-Förderung ist die Bearbeitung von mindestens drei konkreten KI-Anwendungsfällen, etwa in den Bereichen Prozessoptimierung, vorausschauende Wartung, Qualitätssteigerung oder Automatisierung. Dabei müssen Nutzen, Kosten und Umsetzbarkeit klar bewertet werden.

Jedes Projekt muss die folgenden Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte aufgreifen und inhaltlich durchdringen sowie ein Transferkonzept entwickeln und umsetzen:

  • Systematische Entwicklung und Integration produktivitätssteigender KI-Lösungen in Unternehmen.
  • Produktivitätssteigernde Konzepte durch Microservices, Maschinelle Intelligenz, Maschinenverbünde oder Ansätze zur Modularen Fabrik
  • Prozesse und Entscheidungsabläufe durch partielle Selbstorganisation und den Einsatz Digitaler Zwillinge beschleunigen
  • Ausgestaltung der KI-Anwendungsfälle aus Sicht der produzierenden Unternehmen und der KI-Befähiger

Ein besonderer Fokus liegt auf der praktischen Verwertung der Ergebnisse. Geförderte Projekte müssen ihre Erkenntnisse aktiv in die Wirtschaft transferieren und konkrete Anwendungsbeispiele schaffen, die auch über den Projektverbund hinaus Wirkung entfalten.

Gefördert werden kooperative Verbundprojekte von mehreren – in der Regel fünf bis sieben – unabhängigen Partnern, die innovative KI-Anwendungen bis hin zur praxisnahen Demonstration entwickeln. Die Forschung in und mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wird motiviert und besonders gefördert.

Unternehmen (KMU und mittelständische Unternehmen), Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Unternehmen bis zu 60 %
Forschungseinrichtungen bis zu 100 % – im Konsortium nicht mehr als 55 % Gesamtförderquote.

Zweistufiges Antragsverfahren, Einreichfrist für Projektskizzen endet am 22. Mai 2026

Gerne prüfen wir Ihr konkretes Projekt auf bestehendes Förderpotenzial und unterstützen Sie bei der Umsetzung des gesamten Förderprozess. Buchen Sie direkt hier einen unverbindlichen Termin oder schreiben Sie uns am besten über unser Kontaktformular unter: www.gewi.de/kontakt. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.


Übrigens: viele weitere Förderinformationen finden Sie in unserer Förderdatenbank www.gewi.de/magazin

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