1. Innovationswettbewerb Energiequartiere gestartet

Innovationswettbewerb Energiequartiere

Mit dem neuen Innovationswettbewerb Energiequartiere hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) ein neues Förderformat innerhalb des 8. Energieforschungsprogramms gestartet. Ziel ist es, innovative und praxisnahe Lösungen für die klimafreundliche Transformation bestehender Quartiere zu entwickeln, umzusetzen und langfristig im Betrieb zu optimieren.

Im Mittelpunkt des Innovationswettbewerbs Energiequartiere stehen räumlich zusammenhängende Bestandsquartiere mit überwiegender Wohnnutzung. Gefördert werden ganzheitliche Konzepte, die den Wandel hin zu mehr Energieeffizienz, Klimaverträglichkeit und Resilienz vorantreiben. Dabei geht es nicht nur um einzelne technische Maßnahmen, sondern um integrierte Ansätze, die Energieversorgung, Infrastruktur, Mobilität, Lebensqualität und Kreislaufwirtschaft miteinander verbinden.

Der Wettbewerb ist langfristig angelegt und umfasst drei aufeinander aufbauende Phasen: DESIGN, BUILD und OPERATE. Die erste Wettbewerbsrunde startet 2026, eine Förderung ist ab 2027 vorgesehen.

Die drei Förderphasen des Innovationswettbewerb Energiequartiere im Überblick:

  • DESIGN-Phase
    • Auswahl von bis zu zehn Projektansätzen
    • Förderung von bis zu 1 Mio. € pro Verbundvorhaben
    • Laufzeit von bis zu zwei Jahren
    • Ziel: Entwicklung innovativer und realisierbarer Quartierskonzepte
  • BUILD-Phase
    • Qualifikation der erfolgreichsten Konzepte aus der DESIGN-Phase
    • Förderung von bis zu 5 Mio. € pro Vorhaben
    • Laufzeit von bis zu fünf Jahren
    • Ziel: Umsetzung der entwickelten Konzepte im realen Quartier
  • OPERATE-Phase
    • Förderung von bis zu 500.000 €
    • Laufzeit von bis zu drei Jahren
    • Ziel: Analyse, Optimierung und wissenschaftliche Begleitung der umgesetzten Lösungen im laufenden Betrieb

Besonders relevant ist der Innovationswettbewerb Energiequartiere für Unternehmen der Immobilienwirtschaft, Energieversorger, Ingenieurbüros, Forschungseinrichtungen, Dienstleister und weitere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Auch Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen werden ausdrücklich zur Teilnahme aufgefordert. Voraussetzung ist die Zusammenarbeit verschiedener Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um die Umsetzbarkeit der Quartierslösungen sicherzustellen.

Verbundvorhaben aus mindestens zwei Partnern, beteiligt muss der Immobilieneigentümer sowie ein „Energieakteur“ sein. Hochschulen und Forschungseinrichtungen können eingebunden werden sowie Ingenieurs- und Planungsbüros oder vergleichbare Dienstleister

Bis zu 80 % für Unternehmen
100 % für Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Skizzeneinreichung in der DESIGN-Phase endet am 2. Oktober 2026

Gerne prüfen wir Ihr konkretes Projekt auf bestehendes Förderpotenzial und unterstützen Sie bei der Umsetzung des gesamten Förderprozess. Buchen Sie direkt hier einen unverbindlichen Termin oder schreiben Sie uns am besten über unser Kontaktformular unter: www.gewi.de/kontakt. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.


Übrigens: viele weitere Förderinformationen finden Sie in unserer Förderdatenbank www.gewi.de/magazin

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