Neues Förderinstrument für klimafreundliche Prozesswärme und industrielle Dekarbonisierung angekündigt

Die Bundesregierung hat im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2026 die Einführung eines neuen Förderinstruments angekündigt. Ziel ist es, Unternehmen künftig bei Investitionen in klimafreundliche Technologien und insbesondere bei der Dekarbonisierung der industriellen Prozesswärme zu unterstützen. Dabei handelt es sich derzeit ausschließlich um eine Programmankündigung – konkrete Förderbedingungen oder Antragsmöglichkeiten stehen bislang noch nicht fest.

Im Zuge der Haushaltsaufstellung 2027 soll das Förderinstrument weiter konkretisiert werden. Vorgesehen ist insbesondere die Unterstützung von Investitionen in die Dekarbonisierung der Prozesswärme sowie in Elektrifizierungstechnologien, beispielsweise industrielle Wärmepumpen. Darüber hinaus sollen auch innovative, derzeit noch nicht wettbewerbsfähige Technologien beim Markthochlauf gefördert werden.

Die Ausgestaltung des Förderinstruments erfolgt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie dem Bundesministerium der Finanzen (BMF). Zusätzlich sollen Expertinnen und Experten sowie weitere relevante Stakeholder in den Entwicklungsprozess eingebunden werden.

Nach den bisherigen Planungen könnte das neue Förderinstrument auf bestehenden Förderstrukturen aufbauen. Dazu zählen beispielsweise die Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK), die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) sowie CO₂-Differenzverträge (CCfD).

Da bislang lediglich die Einführung des Förderinstruments angekündigt wurde, bleiben die konkreten Förderbedingungen, Förderquoten und Verfahrensregelungen zunächst abzuwarten.

Für Unternehmen, die Investitionen in die Dekarbonisierung ihrer Prozesswärme, in Energieeffizienzmaßnahmen, Elektrifizierungstechnologien oder klimafreundliche Produktionsverfahren planen, kann es sich dennoch lohnen, entsprechende Vorhaben bereits heute strategisch vorzubereiten. So können neue Fördermöglichkeiten frühzeitig berücksichtigt werden, sobald das Programm konkret ausgestaltet ist.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, die Förderfähigkeit Ihres Projekts zu prüfen und optimale Zuschüsse zu sichern. Rufen Sie uns an unter 02103 – 789060, schreiben Sie uns über unser Kontaktformular unter: www.gewi.de/kontakt oder buchen Sie direkt hier einen Termin mir uns. Wir unterstützen Sie gerne und freuen uns auf Ihre Nachricht.

Übrigens: viele weitere Förderinformationen finden Sie in unserer Förderdatenbank www.gewi.de/magazin

 

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