Entwicklung der Forschungszulage

Entwicklung der Forschungszulage: stark wachsendes Förderpotenzial

Inhaltsangabe

Seit ihrer Einführung im September 2020 hat sich die Forschungszulage zu einem der zentralen Förderinstrumente für Forschung und Entwicklung (FuE) in Deutschland entwickelt. Die positive Entwicklung der Forschungszulage spiegelt sich in den quartalsweise veröffentlichten Zahlen der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) wider. Diese belegen eindrucksvoll, wie stark das Instrument von Unternehmen aller Größenordnungen angenommen wird – und welches finanzielle Potenzial darin steckt.

Entwicklung der Forschungszulage – Anträge und Vorhaben

Ein Blick auf die Antragszahlen zeigt einen kontinuierlichen Anstieg: Im Zeitraum vom 16.09.2020 bis zum 30.09.2023 wurden insgesamt 17.577 Anträge (blaue Kurve) mit 22.654 Vorhaben (orangene Kurve) eingereicht. Zum 30.09.2025 wurden 40.276 Anträge mit 49.573 Vorhaben gezählt – zum Jahresende 2025 stiegen die Zahlen sogar auf 46.418 Anträge und 56.761 Vorhaben (siehe Abb. 1). Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Forschungszulage als verlässliches Förderinstrument.

Entwicklung FZul 3

Abbildung 1: Entwicklung der Forschungszulage: Anträge (blau) und Vorhaben (orange)
Quelle

Auffällig ist das Verhältnis von Anträgen zu Vorhaben. Die Zahlen zeigen deutlich, dass der Großteil der Anträge lediglich ein einzelnes Vorhaben umfasst. Das bedeutet: Viele Unternehmen beantragen die Forschungszulage gezielt für ein konkretes Projekt. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie technologieorientierte Betriebe ist dies ein wichtiges Signal, da keine umfangreichen Projektportfolios erforderlich sind, um von der Förderung zu profitieren. Auch ein einzelnes Entwicklungs- oder Verbesserungsprojekt kann förderfähig sein und zu erheblichen finanziellen Entlastungen führen.

Die Dynamik hat sich insbesondere in den letzten Jahren verstärkt. Während von der Einführung der Forschungszulage bis Ende 2022 insgesamt knapp 4.500 Anträge gestellt wurden, kamen allein im Jahr 2023 über 7.000 neue Anträge hinzu. Dieser dynamische Anstieg verdeutlicht, dass die Forschungszulage zunehmend bekannt wird und Unternehmen das Instrument strategisch für ihre Innovationsvorhaben nutzen.

Entwicklung der Forschungszulage: Auszahlungen

Parallel dazu sind auch die Auszahlungen aus dem Körperschaftsteueraufkommen stark gestiegen. Im Jahr 2024 lagen die Auszahlungen mit mehr als 700 Mio. Euro um über 60 Prozent höher als im Jahr 2023. Für das Jahr 2025 wird erstmals erwartet, dass die Marke von 1 Mrd. Euro überschritten wurde. Diese Entwicklung zeigt nicht nur die wachsende Inanspruchnahme, sondern auch die erhebliche finanzielle Relevanz der Forschungszulage für Unternehmen in Deutschland. (Quelle)

Was bedeutet das für Unternehmen?

Für Unternehmen mit geplanten oder laufenden FuE-Projekten ergibt sich daraus ein enormes Potenzial. Die Forschungszulage kann unabhängig von Branche und Unternehmensgröße beantragt werden und bietet eine direkte steuerliche Förderung von FuE-Aufwendungen. Entscheidend ist jedoch, dass die Projekte die formalen und inhaltlichen Kriterien erfüllen und korrekt gegenüber der BSFZ dargestellt werden.

Genau hier liegt der Mehrwert einer professionellen Forschungszulage Beratung. Die Erfahrung zeigt, dass viele Unternehmen ihr Förderpotenzial nicht vollständig ausschöpfen oder Anträge aufgrund formaler Fehler oder unklarer Projektabgrenzungen verzögert werden. Eine fundierte Prüfung der Förderfähigkeit, die strukturierte Aufbereitung der Projekte und die Begleitung durch den gesamten Antragsprozess erhöhen die Erfolgschancen deutlich und können so die maximale Fördersumme sichern.

Gerne prüfen wir Ihr konkretes Projekt auf bestehendes Förderpotenzial und unterstützen Sie bei der Umsetzung des gesamten Förderprozess. Buchen Sie direkt hier einen unverbindlichen Termin oder schreiben Sie uns am besten über unser Kontaktformular unter: www.gewi.de/kontakt/. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.

Übrigens: viele weitere Förderinformationen finden Sie in unserer Förderdatenbank www.gewi.de/magazin/

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