Die neue Wettbewerbsrunde startete am 01. Juli 2026. Die Einreichungsfrist endet am 30. September 2026.
Unternehmen erhalten damit weiterhin attraktive Möglichkeiten, Investitionen zur Senkung Ihres Energieverbrauchs und zur Reduzierung von CO₂-Emissionen fördern zu lassen.
Neu ist die Anpassung der Wettbewerbsbedingungen: Künftig können bis zu 85 % der eingereichten Anträge eine Förderung erhalten. Möglich wird dies durch die Absenkung der vorgegebenen Ablehnungsquote von bisher 20 % auf 15 %. Da es sich beim EEW-Wettbewerb um ein wettbewerbliches Förderverfahren handelt, entstehen dadurch zusätzliche beihilferechtliche Spielräume und die Chancen auf eine erfolgreiche Förderung steigen.
Die bisherigen Ergebnisse des Programms zeigen das große Potenzial: In der Programmlaufzeit von 2019 bis 2025 wurden laut VDI/VDE in 33 Wettbewerbsrunden bereits rund 550 Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 780 Millionen Euro bewilligt. Durch die geförderten Maßnahmen konnten Einsparungen von rund 3 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr erzielt werden.
Die dritte Wettbewerbsrunde 2026 endete am 30. Juni. Unternehmen, die Investitionen in energieeffiziente Technologien, Prozessoptimierungen oder Maßnahmen zur Ressourceneinsparung planen, können die neue Wettbewerbsrunde nutzen und ihre Fördermöglichkeiten prüfen lassen.
Alle eingereichten Förderanträge im Wettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz (EEW) stehen im direkten Wettbewerb zueinander. Gefördert werden die Projekte mit der höchsten Fördereffizienz, also dem besten Verhältnis von eingesparten Treibhausgasemissionen zur beantragten Fördersumme. Die Wettbewerbsrunden finden mehrmals jährlich statt und werden jeweils mit einem festgelegten Budget ausgestattet.
Wettbewerb Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft –
Förderfähig sind insbesondere Maßnahmen:
- zur Umstellung von Prozessen und Verfahren auf energie- und ressourceneffiziente Technologien, die zu einer Verringerung von Treibhausgasemissionen führen.
- zur Nutzung von Prozessabwärme.
- zur Steigerung der Energie- und/oder Ressourceneffizienz von Anlagen zur Wärmeversorgung, Kühlung und Belüftung.
- zur energie- und/oder ressourceneffizienten Bereitstellung von Prozesswärme oder -kälte.
- zur Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien.
- zur Vermeidung von Energie- und/oder Ressourcenverlusten im Produktionsprozess.
- im Bereich Sensorik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR) sowie der zugehörigen Software.
- die dazu führen, dass statt eines fossilen Energieträgers ein erneuerbarer Energieträger eingesetzt wird.
- zur Elektrifizierung von Prozessen.
- zur Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff sowie zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff, sofern dieser am Standort genutzt wird.
Antragsteller:
Unternehmen, Contractoren, freiberuflich Tätige
Förderquote:
Bis zu 60 %
Einreichungsfrist:
Die 4. Wettbewerbsrunde endet am 30. September 2026
Gerne prüfen wir Ihr konkretes Projekt auf bestehendes Förderpotenzial und unterstützen Sie bei der Umsetzung des gesamten Förderprozess. Buchen Sie direkt hier einen unverbindlichen Termin oder schreiben Sie uns am besten über unser Kontaktformular unter: https://www.gewi.de/kontakt/. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.
Übrigens: viele weitere Förderinformationen finden Sie in unserer Förderdatenbank www.gewi.de/magazin/