Branche:
Metallverarbeitung & -erzeugung
Unternehmen:
Großunternehmen
Standort:
Nordrhein-Westfalen
Projekt
Ein Unternehmen der metallverarbeitenden Industrie aus Nordrhein-Westfalen beabsichtigte die erstmalige industrielle Anwendung einer neuen Technologie zur Aufbereitung von Stahlschrotten. Ziel des Projekts war es, Materialverluste deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die CO₂-Emissionen im Aufbereitungsprozess signifikant zu senken.
Herausforderung
Die technische Entwicklung war weitgehend abgeschlossen, nun sollte die innovative Technologie erstmals im großtechnischen Maßstab eingesetzt werden. Für solche Demonstrationsprojekte kommt das Umweltinnovationsprogramm (UIP) in Betracht, mit dem gezielt das Upscaling von innovativen Umwelttechnologien gefördert wird. Die Herausforderung bestand darin, die Entwicklungs- und die Upscaling-Phase entsprechend der Förderlogik technisch und kaufmännisch voneinander zu trennen und die ökologische Wirkung der Technologie durch die Skalierbarkeit der Anlage nachvollziehbar darzustellen.
Erfolg
GEWI unterstützte das Unternehmen aus NRW bei der Strukturierung des Förderprojekts und entwickelte eine klare Argumentation zu Umweltwirkung und Innovationsgrad. Gemeinsam mit den technischen Projektverantwortlichen wurden die CO₂-Reduktionspotenziale und die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projekts detailliert ausgearbeitet. Das Vorhaben wurde erfolgreich bewilligt. Das Unternehmen erhielt eine Förderung im mittleren siebenstelligen Bereich aus dem Umweltinnovationsprogramm für das Upscaling der neuen Technologie in einen kommerziellen, großtechnischen Prozess.