Branche:
Lebensmittelindustrie
Unternehmen:
KMU
Standort:
Hessen
Projekt
Ein mittelständisches Unternehmen aus Hessen entwickelte ein innovatives Verfahren zur Behandlung industrieller Abwässer mit dem Ziel, Schadstofffrachten deutlich zu reduzieren und Wasser im Produktionsprozess wiederverwendbar zu machen. Der Fokus lag auf der Kombination neuer physikalisch-chemischer und biologischer Reinigungsstufen zur Steigerung der Reinigungsleistung bei gleichzeitig reduziertem Energieeinsatz.
Herausforderung
Für das Vorhaben kam eine Förderung im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms (UIP) des BMUV in Betracht. Die Herausforderung bestand darin, den Pilot- und Demonstrationscharakter der Technologie klar herauszustellen, da das Verfahren erstmals im industriellen Maßstab implementiert werden sollte. Zudem mussten die Umweltentlastungseffekte, insbesondere die Reduktion von Schadstoffen, der geringere Frischwasserbedarf sowie die Senkung des Energieeinsatzes, belastbar quantifiziert werden. Die Abgrenzung zu konventionellen Abwasserbehandlungsverfahren war dabei entscheidend, um die Neuartigkeit und den Innovationsgrad des Ansatzes zu belegen.
Erfolg
Im Rahmen der Beratung durch GEWI wurde das Projekt gezielt als Demonstrationsvorhaben mit hoher Umweltrelevanz positioniert. Durch die strukturierte Darstellung der Umwelteffekte konnte eine Bewilligung über rd. 1,2 Mio. € erreicht werden. Das Unternehmen konnte die Technologie wirtschaftlich implementieren, seine Umweltbilanz nachhaltig verbessern und gleichzeitig Betriebskosten durch geringeren Wasser- und Energieeinsatz reduzieren.