3. Förderaufruf: BIK Förderung Carbon Management

Im 3. Förderaufruf der BIK Förderung Carbon Management (Modul 2, Teilmodul 2) stehen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung im Mittelpunkt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt mit der übergeordneten Bundesförderung „Industrie und Klimaschutz“ (BIK) innovative Technologien zur Reduzierung industrieller CO₂-Emissionen, um die Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen.

Ziel der BIK Förderung Carbon Management ist es, insbesondere schwer vermeidbare Prozessemissionen zu reduzieren und innovative Technologien für den industriellen Einsatz weiterzuentwickeln. Während Modul 1 auf die direkte Dekarbonisierung industrieller Prozesse ausgerichtet ist, konzentriert sich Modul 2 auf Carbon Capture and Utilization (CCU) und Carbon Capture and Storage (CCS).

Welche Vorhaben werden in der BIK Förderung Carbon Management gefördert?

Die BIK Förderung Carbon Management unterstützt innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in drei Bereichen:

  • CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung (CCU/CCS): Entwicklung und Erprobung von Technologien zur Abscheidung schwer vermeidbarer industrieller Prozessemissionen und deren anschließender Nutzung oder dauerhafter Speicherung.
  • Direct Air Capture (DAC): Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur direkten Abscheidung von CO₂ aus der Umgebungsluft.
  • CO₂-Speichertechnologien: Entwicklung und Erprobung von Verfahren zur Erkundung, Erschließung und Überwachung (Monitoring) geologischer CO₂-Speicher.

Bei Vorhaben zur CO₂-Nutzung ist die geplante Endverwendung entscheidend. Förderfähig sind insbesondere anorganische Karbonate und daraus hergestellte Bauprodukte sowie bestimmte weitere Produkte, die am Lebensende einem CO₂-Kreislauf zugeführt werden können.

Der aktuelle Förderaufruf richtet sich insbesondere an Unternehmen aus Branchen mit überwiegend schwer vermeidbaren CO₂-Emissionen. Dazu zählen:

  • Kalk- und Zementindustrie
  • Thermische Abfallbehandlung
  • Grundstoffchemie
  • Glasindustrie
  • Keramikindustrie

Darüber hinaus können Vorhaben im Bereich Direct Air Capture sowie zur Entwicklung von CO₂-Speichertechnologien gefördert werden.

Die Zuschüsse betragen:

  • bis zu 30 Mio. Euro für Investitionen,
  • bis zu 35 Mio. Euro für industrielle Forschung,
  • bis zu 25 Mio. Euro für experimentelle Entwicklung,
  • bis zu 8,25 Mio. Euro für Durchführbarkeitsstudien.

Die Förderintensität liegt bei bis zu 30 % für Investitionen, 50 % für Forschung und kann für KMU um bis zu 20 Prozentpunkte erhöht werden.

Antragssteller

Unternehmen, Konsortien aus Unternehmen und im Bereich FuE auch Konsortien aus Unternehmen und Hochschulen/Forschungseinrichtungen

Einreichungsfrist

Zweistufiges Verfahren, Einreichfrist für Projektskizzen ist der 06. Dezember 2026.

Gerne prüfen wir Ihr konkretes Projekt auf bestehendes Förderpotenzial und unterstützen Sie bei der Umsetzung des gesamten Förderprozess. Buchen Sie direkt hier einen unverbindlichen Termin oder schreiben Sie uns am besten über unser Kontaktformular unter: www.gewi.de/kontakt. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.


Übrigens: viele weitere Förderinformationen finden Sie in unserer Förderdatenbank www.gewi.de/magazin

Schreiben Sie einen Kommentar

Kostenfrei
Fachlich fundiert
Praxisnah erläutert

Kostenlose Live-Webinare:

ZIM-Antragsstopp – warten oder Alternativen nutzen?

GEWI: Über 40 Jahre Erfahrung für Ihren Fördererfolg

Mit Fördermitt­elexpertin Sonja Stockhausen

Forschungszulage für Unternehmen

GEWI: Über 40 Jahre Erfahrung für Ihren Fördererfolg

Mit Fördermitt­elexpertin Sonja Stockhausen

In den Webinaren zeigen wir Ihnen praxisnah, worauf es ankommt – von der Einordnung Ihrer Projekte bis zur erfolgreichen Antragstellung.

Sie wollen nicht so lange warten? Direkt hier Kontakt aufnehmen!