Branche:
Maritime Wirtschaft / Sicherheitstechnologie
Unternehmen:
KMU
Standort:
Mecklenburg-Vorpommern
Projekt
Ein Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern entwickelte ein innovatives Echtzeitsystem zur Überwachung sicherheitsrelevanter Parameter im maritimen Umfeld. Ziel war es, Gefahrenlagen frühzeitig zu erkennen und datenbasierte Entscheidungen in kritischen Situationen zu ermöglichen. Die technische Umsetzung erforderte die Entwicklung und Integration neuartiger Sensorik, robuster Kommunikationslösungen sowie leistungsfähiger Auswertungssysteme für den Einsatz unter anspruchsvollen Offshore-Bedingungen.
Herausforderung
Eine besondere Herausforderung stellte der hohe Kostenanteil für die Erprobung der Systeme im offenen Meer dar. Da sich die realen Umwelt- und Einsatzbedingungen nur eingeschränkt simulieren lassen, waren umfangreiche Tests unter Realbedingungen zwingend erforderlich. Solche Aufwendungen sind in Förderprojekten jedoch häufig schwer abgrenzbar und werden ohne klare Zuordnung zu den FuE-Tätigkeiten nicht vollständig anerkannt. Zudem war eine präzise Abgrenzung der FuE-Anteile erforderlich, da sich Hardwareentwicklung, Systemintegration und umfangreiche Testreihen eng miteinander verzahnten.
Erfolg
GEWI erarbeitete eine Förderstrategie und empfahl die Zuschussbeantragung im Programm „Echtzeittechnologien für die maritime Sicherheit“. Im Rahmen der Beratung wurden die technologischen Unsicherheiten sowie die experimentellen Entwicklungsarbeiten klar herausgearbeitet. Insbesondere die iterativen Offshore-Test- und Validierungsprozesse wurden als zentrale Bestandteile der FuE-Tätigkeit positioniert. Durch die präzise Darstellung der Innovationshöhe und der technischen Risiken konnte eine erfolgreiche Förderbewilligung erreicht werden. Der Förderantrag wurde mit einem Zuschuss von rund 600.000 € genehmigt. Das Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern konnte die Entwicklung bis zur Einsatzreife vorantreiben und seine Position im maritimen Technologiesektor nachhaltig stärken.