Branche:
Automobilindustrie
Unternehmen:
KMU
Standort:
Bayern
Projekt
Ein Automobil-Zulieferer aus Bayern plante den Einstieg in den LIDAR-Markt mit zunehmendem Hochlauf der autonomen Fahrfunktionen. Geplant war die Entwicklung eines innovativen LIDAR–Gehäuses, das auch bei Verschmutzung wie Regen und Salz eine hohe Signalqualität ermöglicht und über eine integrierte Selbstreinigungsfunktion verfügt.
Herausforderung
Das bayerische Unternehmen plante die Inanspruchnahme der Forschungszulage. Da im Projekt „nur“ ein Gehäuse (Bauteil) entwickelt wurde (kein kompletter LIDAR) war unklar, ob Teile der Entwicklung wie Materialtests und Designoptimierung nicht als Routineentwicklungen zu bewerten sind – dies wäre nicht zulagefähig gewesen.
Erfolg
GEWI kam zum Ergebnis, dass für gute Erfolgsaussichten die Forschungsfrage und die technischen Unsicherheiten besser herauszuarbeiten sind. Das Projekt wurde gemeinsam konkretisiert und zu einer hypothesenbasierten Entwicklung (statt Trial & Error) neu strukturiert. Hierüber konnte eine Abgrenzung zur Routineentwicklung vorgenommen werden. Der Antrag wurde genehmigt und der Automobil-Zulieferer aus Bayern konnte das Projekt mit Hilfe einer Forschungszulage in Höhe von 425.000 € erfolgreich realisieren.