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Digitale Lösungen im Versorgungsalltag

Die bis Ende 2022 angelegte Initiative „Zukunftsregion Digitale Gesundheit“ des Bundesministeriums für Gesundheit verfolgt das Ziel, digitale Lösungen im Versorgungsalltag erfahrbar zu machen, um Erkenntnisse zur Akzeptanz und Nutzung von digitalen Anwendungen in der Gesundheitsversorgung zu gewinnen. Zu diesem Zweck sollen Modellvorhaben und Pilotprojekte in der Testregion Berlin/Brandenburg durchgeführt, analysiert und evaluiert werden. Durch die gewonnenen Erkenntnisse können Maßnahmen und Konzepte identifiziert werden, welche die Einführung und Umsetzung digitaler Angebote für den Versorgungsalltag auf nationaler Ebene unterstützen.

Zur Analyse der Effekte der digitalen Lösung auf die Versorgung im Rahmen des Modellprojekts können bspw. folgende Themenbereiche vertieft bearbeitet werden:

  • die Identifizierung förderlicher und hinderlicher Faktoren und Bedingungen zur Implementierung digitaler Innovationen in der Praxis sowie die Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für Transformationsprozesse,
  • die Analyse des Nutzerverhaltens in Bezug auf Aspekte der Nutzerfreundlichkeit und Nutzererfahrung unter Berücksichtigung der Merkmale der Nutzerinnen und Nutzer (z. B. soziodemographischer, soziokultureller und sozioökonomischer Faktoren),
  • die Bewertung der Effekte der digitalen Innovation auf die Strukturen, Prozesse, Qualität und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung.

Antragsteller:
Unternehmen, Einrichtungen und Träger mit einschlägigen Erfahrungen, staatliche und nicht staatliche (Fach-)Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gemeinnützige Körperschaften (z. B. eingetragene Vereine, Stiftungen und gemeinnützige GmbHs)

Förderquote:
Unternehmen: bis zu 50 %
Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen: bis zu 100 %

Einreichungsfrist: zweistufiges Verfahren (Skizze und Antrag), bis 23.12.2021

Als langjähriger Fördermittelberater unterstützen wir Sie gerne Full Service bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere Zuschüsse und Forschungszulage FZul. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 02103 – 789060 oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular unter: www.gewi.de/kontakt; wir unterstützen Sie gerne und freuen uns auf Ihre Nachricht.
Übrigens: viele weitere Förderinformationen finden Sie in unserer Förderdatenbank www.gewi.de/newscenter

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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