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02103 / 789 06-0

Zweiter Förderaufruf für „mFUND“

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dessen Geschäftsbereich verfügen über einen großen „Datenschatz“ im Bereich der Verkehrs-, Infrastruktur-, Satelliten-, Umwelt- und Wetterdaten. Um die vielfältigen Potenziale dieser Daten über den ursprünglichen amtlichen Erhebungszweck hinaus zu erschließen, fördert „mFUND“ die systematische Entwicklung von innovativen Nutzungs- und Vernetzungsmöglichkeiten der Daten und die Identifikation zukünftiger Datenbedarfe sowie Verwendungsoptionen.

Das Programmmodul „Digitalisierung und datenbasierte Innovationen für Mobilität 4.0 und Daseinsvorsorge in den Braunkohlerevieren“ richtet sich an Vorhaben mit einem Schwerpunkt auf den Themen, die formal zugleich mindestens einen der folgenden Anknüpfungspunkte zu den Kohleregionen aufweisen:
– Innovations-, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die in einer der Kohleregionen durchgeführt werden;
– Vorhaben von Projektpartnern, die Ihren Hauptsitz in einer der Kohleregionen innehaben.

Im Rahmen des zweiten Förderaufrufs sind in folgenden Kategorien Einreichungen möglich:
Kategorie A: Projekte mit einer Laufzeit bis zu 18 Monaten („Kurzläuferprojekte“- Projektstart spätestens 1. Juni 2022) und deren Bewilligung im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens adressiert wird, damit anvisierte Projektziele möglichst frühzeitig einen Beitrag zum Strukturwandel leisten.
Kategorie B: Projekte mit einer Laufzeit über 18 Monaten oder einen Projektstart nach dem 1. Juni 2022.
Einreichungen für Projekte bis zu 18 Monate, die nach dem 12. Dezember 2021 eingereicht werden, werden Kategorie B und dem zugehörigen wettbewerblichen Verfahren zugeordnet.

Antragsteller:
Unternehmen, nicht gewerblich Tätige, Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Förderquote:
Unternehmen: bis zu 70 %
Nicht gewerblich Tätige (bspw. nicht staatlich anerkannte Hochschulen und Forschungseinrichtungen): bis zu 90 %
Staatlich anerkannte Hochschulen: bis zu 20 %
Im Verbund: bis zu 80 %

Einreichungsfrist:
Zweistufiges Verfahren (Skizze und Antrag)
Kategorie A: 12. Dezember 2021
Kategorie B: 31. Januar 2022 und 31. März 2022

Als langjähriger Fördermittelberater unterstützen wir Sie gerne Full Service bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere Zuschüsse und Forschungszulage FZul. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 02103 – 789060 oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular unter: www.gewi.de/kontakt; wir unterstützen Sie gerne und freuen uns auf Ihre Nachricht.
Übrigens: viele weitere Förderinformationen finden Sie in unserer Förderdatenbank www.gewi.de/newscenter

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    Häufig gestellte Fragen

    1.

    Wer kann Fördergelder bekommen?

    Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

    2.

    Welche Daten werden veröffentlicht?

    Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

    3.

    Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

    Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

    4.

    Was kostet die Beratung?

    Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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