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Inhaltsangabe
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Was ist ZIM? Alles, was Unternehmen zur ZIM-Förderung wissen müssen

Inhaltsangabe

„Was ist ZIM?“ Diese Frage stellen sich viele mittelständische Unternehmen, die innovative Projekte planen und dafür finanzielle Unterstützung suchen. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist eines der wichtigsten technologie- und branchenoffenen Förderprogramme in Deutschland. Es unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen und richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie an kooperierende Forschungseinrichtungen.

Wer verstehen möchte, was das ZIM ist, sollte nicht nur die Förderquoten kennen, sondern auch die Zielgruppe, Voraussetzungen, den Ablauf und aktuelle Änderungen. Genau hier setzt dieser Beitrag an: mit einer fundierten Einordnung, praxisnahen Hinweisen und aktuellen Entwicklungen rund um die ZIM-Förderung.

ZIM: Das Förderprogramm zur Stärkung technologischer Innovationen

Was ist ZIM konkret? ZIM steht für „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ und ist ein bundesweites Förderprogramm des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Es handelt sich um ein haushaltsfinanziertes Zuschussprogramm des Bundes, das gezielt Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE) mittelständischer Unternehmen unterstützt. Offizielle Informationen stellt das BMWE bereit.

Das zentrale Ziel des Programms besteht darin, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands nachhaltig zu stärken. Gefördert werden technisch anspruchsvolle Entwicklungsprojekte, die auf neue oder deutlich verbesserte Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen abzielen. Voraussetzung ist ein nachvollziehbares technologisches Entwicklungsrisiko. Reine Marktanpassungen, technische Modernisierungen oder routinemäßige Produktpflege sind nicht ausreichend.

Zentrale Merkmale:

  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss auf projektbezogene FuE-Kosten
  • Technologie- und branchenoffen: keine inhaltliche Einschränkung auf bestimmte Sektoren
  • Förderung sowohl von Einzelprojekten als auch von Kooperationsprojekten mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtunge
  • Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie mittelständische Betriebe

Projektbeginn auf eigenes Risiko bereits nach Antragseingang möglich

Ein wesentlicher Vorteil des ZIM-Programms ist die Möglichkeit, mit dem Projekt bereits nach Eingang des Antrags bei der Förderstelle zu starten. Voraussetzung ist die offizielle Eingangsbestätigung.

Damit kann das Vorhaben deutlich früher beginnen als bei vielen anderen FuE-Programmen, bei denen erst der Zuwendungsbescheid abgewartet werden muss.

Wichtig dabei:

  • Projektplanung, Voruntersuchungen, Angebotseinholungen oder Machbarkeitsprüfungen gelten nicht als Projektbeginn und können bereits vor Antragstellung erfolgen. Eine saubere Abgrenzung im Antrag ist jedoch erforderlich.
  • Maßgeblich für den Projektbeginn sind die im Antrag definierten Arbeitspakete der Arbeitsplanung. Mit diesen darf erst nach Antragseinreichung begonnen werden.
  • Ein Projektbeginn liegt in jedem Fall vor, wenn ein verbindlicher Liefer-, Leistungs- oder Kooperationsvertrag mit Projektbezug geschlossen wird.


Der Start erfolgt in diesem Stadium auf eigenes Risiko, da die Förderbewilligung noch aussteht. Diese Regelung verschafft Unternehmen einen erheblichen Zeitvorteil und erhöht die Planungssicherheit im Innovationsprozess.

Damit zählt das ZIM zu den strategisch wichtigsten Instrumenten der Innovationsförderung in Deutschland und bietet mittelständischen Unternehmen einen planbaren Rahmen zur Finanzierung technologischer Entwicklung.

Fördervoraussetzungen und Zielgruppen im Überblick:
Welche Unternehmen sind förderfähig?

Die Frage „Was ist ZIM?“ lässt sich nur vollständig beantworten, wenn Zielgruppe und Fördervoraussetzungen präzise betrachtet werden. Das Programm richtet sich gezielt an innovationsorientierte Unternehmen des Mittelstands, die technologische Entwicklungsprojekte mit erkennbarem technischem Risiko umsetzen möchten.

Förderfähig sind:

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß EU-Definition
  • Mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitenden
  • Kooperierende Forschungseinrichtungen im Rahmen von Verbundprojekten


Im Zentrum stehen Unternehmen, die eigenbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durchführen und ihre technologische Wettbewerbsfähigkeit gezielt ausbauen wollen. Besonders relevant ist ZIM für Betriebe, die keine umfangreiche eigene Forschungsinfrastruktur besitzen, aber strategisch in innovative Produkt-, Verfahrens- oder Systementwicklungen investieren.

Ein entscheidendes Kriterium ist das technische Entwicklungsrisiko. Gemeint ist keine Marktunsicherheit, sondern eine fachlich begründete Unsicherheit hinsichtlich der technischen Machbarkeit oder Zielerreichung. Zu Projektbeginn muss offen sein, ob die angestrebte Lösung vollständig realisierbar ist. Hohe technische Risiken sind essentiell wichtig. Gleichzeitig muss das Vorhaben realistisch umsetzbar bleiben. Erscheint das Projekt wegen zu hoher Risiken als nicht realisierbar, entfällt die Förderfähigkeit.
Zudem ist es wichtig, dass die Risiken nicht durch eine Projektplanung ausgeschlossen werden können. Bspw. muss der Antragsteller Markt, Stand der Technik und Wettbewerb gut kennen. Lassen sich Risiken durch eine Literatur- und Patentrecherche beseitigen, muss der Antragsteller diese vor Antragstellung durchführen.

Es gilt also immer, einen guten Mittelweg zu finden und es argumentativ richtig zu verpacken. Hier schafft eine fundierte Beratung durch GEWI einen erheblichen Mehrwert, da die Bewertung ohne fundiertes Know-how zur Verwaltungspraxis eine echte Gratwanderung ist.

Typische Unsicherheiten betreffen:

  • die grundsätzliche technische Umsetzbarkeit einer neuartigen Lösung
  • die Erreichung definierter Leistungs- oder Qualitätsparameter
  • die Integration neuer Technologien in bestehende Systeme
  • unvorhersehbare technische Hürden im Entwicklungsprozess


Gefördert werden daher konkrete FuE-Projekte, die:

  • auf die Entwicklung neuer technischer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen abzielen
  • bestehende Technologien deutlich weiterentwickeln
  • über den aktuellen Stand der Technik hinausgehen
  • systematisch geplant sind und einen klar strukturierten Entwicklungsansatz verfolgen
  • ein nachvollziehbares technisches Risiko enthalten


Wichtig:
Nicht ausreichend sind reine Marktanpassungen, Designänderungen, Standardimplementierungen oder routinemäßige Optimierungen ohne substanziellen Innovationsgehalt.

Voraussetzung für eine Bewilligung ist zudem, dass das Projekt vor Beginn beantragt wird, die Gesamtfinanzierung gesichert ist und plausibel dargestellt wird, dass das Vorhaben ohne Förderung nicht oder nur verzögert umgesetzt werden könnte.

Damit zeigt sich deutlich, was ZIM im praktischen Kontext ist: ein Förderinstrument für technologieorientierte mittelständische Unternehmen, die bewusst technische Unsicherheiten eingehen, um innovative Lösungen zu entwickeln und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

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Förderstruktur des ZIM: Einzelprojekte, Kooperationen
und Netzwerke

Um vollständig zu verstehen, was das ZIM ist, lohnt sich ein genauer Blick auf die Förderstruktur. Das Programm ist modular aufgebaut und unterscheidet zwischen verschiedenen Projektarten. Diese Systematik ermöglicht es Unternehmen, die Förderform zu wählen, die am besten zu ihrer Innovationsstrategie, Projektgröße und organisatorischen Struktur passt.

Grundsätzlich unterscheidet ZIM zwischen Einzelprojekten, Kooperationsprojekten und Innovationsnetzwerken.

Einzelprojekte

Bei einem Einzelprojekt führt ein Unternehmen das Forschungs- und Entwicklungsprojekt eigenständig durch. Diese Variante eignet sich insbesondere für klar definierte Innovationsvorhaben, bei denen das erforderliche Know-how überwiegend im eigenen Haus vorhanden ist.

Typische Merkmale von Einzelprojekten sind:

  • Entwicklung eines neuen Produkts oder Verfahrens innerhalb des Unternehmens
  • Klare Projektstruktur mit definierten Arbeitspaketen
  • Eigenverantwortliche Umsetzung durch Nutzung eigener Entwicklungsabteilungen oder technischer Expertise


Ein häufiger Irrtum: Viele Unternehmen vergeben die eigentliche Entwicklung vollständig an externe Dienstleister und übernehmen selbst nur Aufgaben wie Definition, Projektmanagement oder spätere Tests. Dieses Modell ist im ZIM nicht förderfähig und wäre eher für die Forschungszulage geeignet.

Im ZIM sind Fremdleistungen auf maximal 35 % der Personaleinzelkosten begrenzt. Der Antragsteller muss daher selbst substanzielle Entwicklungsleistungen erbringen und die Innovation maßgeblich vorantreiben. Externe Partner können ergänzend eingebunden werden, etwa für spezielles Know-how wie Softwareentwicklung, Maschinenbau, Prototypkonstruktion oder Laborarbeiten.

Einzelprojekte bieten ein hohes Maß an Flexibilität und Entscheidungsfreiheit. Gleichzeitig muss das Unternehmen in der Lage sein, die technologischen Herausforderungen eigenständig zu bewältigen. Diese Projektart eignet sich besonders für mittelständische Betriebe mit eigener Entwicklungsabteilung oder spezialisierten technischen Teams.

Kooperationsprojekte

Kooperationsprojekte gehen einen Schritt weiter: Hier arbeiten mindestens zwei Partner gemeinsam an einem Innovationsvorhaben. Das können mehrere Unternehmen oder Unternehmen in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen sein.

Diese Projektform ist sinnvoll, wenn:

  • unterschiedliche technologische Kompetenzen gebündelt werden sollen
  • komplexe Entwicklungsaufgaben mehrere Fachdisziplinen erfordern
  • neue Märkte oder Anwendungsfelder gemeinsam erschlossen werden


Kooperationsprojekte sind koordinativ anspruchsvoller, bieten jedoch klare strategische Vorteile: Risiken werden verteilt, Ressourcen effizienter genutzt und fehlendes Know-how gezielt ergänzt.

Entscheidend ist die Abgrenzung zwischen Verbundpartner und Unterauftragnehmer, da sie förderrechtlich maßgeblich ist. Fremdleistungen werden beim antragstellenden Unternehmen mit dessen Förderquote bezuschusst. Ein Verbundpartner hingegen (bei Unternehmen) setzt ein eigenes kommerzielles Verwertungsinteresse voraus und erhält einen anteiligen Zuschuss auf seine Selbstkosten. Unterauftragnehmer rechnen zu marktüblichen Konditionen inklusive Gewinn ab – Ingenieurbüros sind daher meist Unterauftragnehmer.

Für Unternehmen ist diese Unterscheidung zentral. Forschungseinrichtungen haben kein eigenes Verwertungsinteresse, können als Partner bis zu 100 % gefördert werden und je nach Konstellation auch im Unterauftrag eingebunden sein. Sie können aber, je nach Modell, ebenfalls sowohl im Unterauftrag oder als Partner angedockt werden.

Innovationsnetzwerke

Innovationsnetzwerke verfolgen einen langfristig angelegten Ansatz. Mehrere Unternehmen schließen sich strategisch zusammen, um gemeinsam technologische Trends zu analysieren, Projektideen zu entwickeln und eine nachhaltige Innovationsstrategie aufzubauen.

Im Fokus stehen hier:

  • Aufbau themenspezifischer Innovationscluster
  • Initiierung mehrerer aufeinander aufbauender FuE-Projekte
  • systematischer Wissens- und Erfahrungsaustausch
  • langfristige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen


Im Gegensatz zu Einzel- oder Kooperationsprojekten steht nicht nur ein konkretes Entwicklungsziel im Mittelpunkt, sondern der strukturierte Aufbau eines Innovationsumfelds. In der Praxis entstehen aus diesen Netzwerken jedoch meist konkrete Innovations- und FuE-Vorhaben, die anschließend als Einzel- oder Verbundprojekte im ZIM gefördert werden.

Aus strategischer Perspektive wird der eigentliche Mehrwert deutlich: Das Programm fördert nicht nur einzelne technologische Vorhaben, sondern unterstützt Unternehmen dabei, Innovationsprozesse nachhaltig zu strukturieren und Kooperationen systematisch zu entwickeln. Gefördert wird dabei ausschließlich die Netzwerkmanagementeinrichtung. Die beteiligten Unternehmen selbst erhalten in diesem Modul keine direkte Förderung.

Förderfähige Projekte im ZIM: Inhalte, Kriterien
und Innovationsgrad

Was ist ZIM im Hinblick auf Förderinhalte? Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE), die einen klar erkennbaren technischen Innovationsanspruch aufweisen und über den aktuellen Stand der Technik hinausgehen. Entscheidend ist nicht allein die Idee, sondern die systematische Bearbeitung einer technologischen Herausforderung mit offenem Ausgang.

ZIM unterstützt insbesondere Vorhaben, die neue technische Lösungen hervorbringen oder bestehende Technologien substanziell weiterentwickeln.

Förderfähig sind beispielsweise:

  • Entwicklung neuer technischer Produkte, Komponenten oder Systeme
  • Deutliche technologische Weiterentwicklung bestehender Produkte
  • Entwicklung neuer oder optimierter Produktions- und Fertigungsverfahren
  • Technisch anspruchsvolle Softwareentwicklungen
  • Konstruktion, Bau und Erprobung von Prototypen oder Demonstratoren
  • Experimentelle Entwicklungsarbeiten zur Validierung neuer Technologien


Zentrale Voraussetzung ist ein nachvollziehbarer Innovationsgrad bezogen auf den relevanten Wirtschaftszweig. Ein Neuheitsgrad für das Unternehmen selbst ist also nicht ausreichend für eine ZIM-Förderung. Das Projekt muss sich klar vom bisherigen Stand der Technik abgrenzen.

Dabei wird geprüft:

  • Welches technische Problem soll gelöst werden?
  • Warum reicht der bisherige Stand der Technik nicht aus?
  • Welche neuen Erkenntnisse oder Lösungsansätze werden erarbeitet?
  • Welche technischen Unsicherheiten bestehen zu Projektbeginn?


Das bereits erläuterte technische Entwicklungsrisiko spielt hierbei eine zentrale Rolle. Es muss fachlich begründet dargelegt werden, dass die angestrebte Lösung nicht ohne Weiteres umsetzbar ist. Unsicherheiten hinsichtlich Funktionalität, Leistungsparametern, Materialverhalten, Skalierbarkeit oder Systemintegration sind typische Anknüpfungspunkte.

ZIM fördert somit keine inkrementellen Verbesserungen im Sinne alltäglicher Produktpflege, sondern echte Entwicklungsarbeit mit technischer Tiefe und systematischem Projektansatz. Eine vertiefende Orientierung zu Förderrichtlinien und Anforderungen bietet die offizielle Website des Projektträgers
Damit wird deutlich: ZIM ist ein Instrument für Unternehmen, die technologisches Neuland betreten und bereit sind, Entwicklungsunsicherheiten strukturiert zu bearbeiten mit dem Ziel, wettbewerbsfähige Innovationen zu schaffen.

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ZIM-Förderung: So hoch sind Förderquote und Zuschuss für
Ihr Innovationsprojekt

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss auf projektbezogene Forschungs- und Entwicklungskosten. Das bedeutet: Bewilligte Mittel müssen nicht zurückgezahlt werden. Diese stärken unmittelbar Ihre Liquidität und reduzieren das wirtschaftliche Risiko Ihres Innovationsprojekts.

Die konkrete Förderquote hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Unternehmensgröße
  • Art des Projekts (Einzel- oder Kooperationsprojekt)
  • Standort des Unternehmens

Unternehmensgröße

Förderquote

Kleinstunternehmen

Bis zu 60 %

Kleine Unternehmen

bis zu 55 %

Mittlere Unternehmen

bis zu 40 %

Größere mittelständische Unternehmen,
nur im Verbund mit KMU

bis zu 40 %

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ergibt sich dadurch eine attraktive Hebelwirkung: Fast die Hälfte der projektbezogenen Kosten kann durch öffentliche Mittel abgedeckt werden.

Welche Kosten sind im Rahmen von ZIM förderfähig?

ZIM fördert ausschließlich projektbezogene Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung. Dazu zählen insbesondere:

  • Personalkosten für Mitarbeiter im F&E-Projekt
  • Fremdleistungen externer Partner
  • Auftragsforschung (z. B. durch Forschungseinrichtungen)
  • Projektbezogene Sachkosten
  • Overhead (Gemeinkosten)


Wichtig:
Nur klar zuordenbare und nachvollziehbar dokumentierte Kosten sind förderfähig. Hier entscheidet die saubere Projektstruktur über die tatsächliche Zuschusshöhe.

Wodurch unterscheidet sich ZIM im Vergleich zu anderen Förderinstrumenten?

Das ZIM hebt sich vor allem durch Technologieoffenheit, klare F&E-Ausrichtung und konsequente Mittelstandsorientierung ab. Es verfolgt einen breiten Innovationsansatz, ohne auf bestimmte Branchen oder Technologien festgelegt zu sein.

Besonders hervorzuheben sind zudem der vorzeitige Projektbeginn nach Antragseingang sowie der im Vergleich zu vielen anderen Förderprogrammen hohe Anwendungsbezug der Projekte. Gefördert werden marktorientierte Entwicklungen mit klarer wirtschaftlicher Perspektive – keine rein grundlagenorientierte Forschung.

Merkmal

Besonderheit des ZIM-Programms

Was bedeutet das für Unternehmen?

Technologie- und Branchenoffenheit

Keine thematische oder technologische Einschränkung

Maßgeblich ist allein der Innovationsgehalt – nicht ein politischer Schwerpunkt

Klare F&E-Fokussierung

Förderung ausschließlich für Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit technischer Unsicherheit

Reine Investitionen oder Routineprojekte sind ausgeschlossen

Mittelstandsorientierung

Zielgerichtet auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten

Attraktive Förderquoten und passende Projektformate für KMU

Nicht rückzahlbarer Zuschuss

Direkter Zuschuss auf projektbezogene Kosten

Stärkung der Liquidität und Reduzierung des Innovationsrisikos

Fachliche Begutachtung

Inhaltliche Bewertung von Innovationshöhe und Qualität

Qualität und wirtschaftliche Perspektive entscheiden über die Bewilligung


ZIM ist kein allgemeines Förderinstrument, sondern ein strategisches Innovationsprogramm für technologisch anspruchsvolle Entwicklungsprojekte im Mittelstand.

ZIM als strategisches Instrument: Welche Chancen bietet es Unternehmen?

Strategisch betrachtet beantwortet ZIM eine zentrale Frage mittelständischer Innovationspolitik: Wie lassen sich Entwicklungsrisiken reduzieren und gleichzeitig technologische Wettbewerbsvorteile aufbauen? Genau hier setzt das Programm an.

ZIM ermöglicht Unternehmen:

  • Reduzierung finanzieller und technischer Risiken durch nicht rückzahlbare Zuschüsse
  • Beschleunigung von Entwicklungsprojekten, da größere Budgets und Ressourcen verfügbar werden
  • Aufbau von Forschungspartnerschaften im Rahmen von Kooperationsprojekten
  • Entwicklung nachhaltiger Innovationsstrategien, statt punktueller Einzelmaßnahmen


Für den Mittelstand bedeutet das: Innovation wird planbarer, kalkulierbarer und strategisch steuerbar. ZIM wirkt damit nicht nur als Förderinstrument, sondern als Innovationsmotor, der Unternehmen hilft, technologische Kompetenz aufzubauen und langfristig im Wettbewerb zu bestehen.

Wie unterstützt GEWI Unternehmen?

ZIM erfolgreich zu nutzen, hängt nicht nur vom Programm ab, sondern von der richtigen Strategie und Umsetzung.

GEWI begleitet Unternehmen seit über 40 Jahren als unabhängiger Fördermittelberater – von der ersten Einschätzung bis zum erfolgreichen Projektabschluss. Ziel ist es, Förderpotenziale sicher zu identifizieren, optimal auszuschöpfen und Risiken zu minimieren.

GEWI unterstützt unter anderem bei:

  • Analyse der Innovationshöhe und realistischen Förderfähigkeit
  • Strategischer Auswahl des passenden Förderprogramms
  • Erstellung und Strukturierung der Antragsunterlagen
  • Begleitung im gesamten Bewilligungsverfahren
  • Unterstützung bei Reporting und Nachweisführung


So entsteht nicht nur ein formal korrekter Antrag, sondern eine durchdachte Förderstrategie.

Fazit: ZIM als strategischer Innovationshebel für den Mittelstand

ZIM ist weit mehr als ein Zuschussprogramm. Es ist ein technologieoffenes Förderinstrument, das gezielt anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Mittelstand unterstützt.

Unternehmen profitieren von nicht rückzahlbaren Zuschüssen, planbarer Risikoreduzierung und der Möglichkeit, technologische Wettbewerbsvorteile systematisch aufzubauen. Gleichzeitig erfordert das Programm eine klare Projektstruktur, nachvollziehbare Innovationshöhe und eine professionelle Antragstellung.

Richtig eingesetzt, wird ZIM zum strategischen Innovationsmotor – insbesondere dann, wenn Förderfähigkeit, Projektkonzeption und Umsetzung ganzheitlich gedacht werden.

Eine fundierte Erstbewertung Ihres Projekts erhalten Sie über den Fördermittelcheck von GEWI. Auf dieser Basis lässt sich klären, ob ZIM das passende Instrument für Ihre Innovationsstrategie ist und wie sich Ihr Vorhaben optimal positionieren lässt.

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