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Life-Programm Ausschreibungen 2024

LIFE (L’Instrument Financier pour l’Environnement) ist ein Förderinstrument der Europäischen Union, welches zur Umsetzung, Aktualisierung und Entwicklung der europäischen Umwelt- und Klimapolitik sowie der entsprechenden Gesetzgebung beitragen soll.

Die aktuelle Programmperiode (2021-2027) ist in vier Teilprogramme untergliedert:

  • Naturschutz und Biodiversität
  • Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität
  • Klimaschutz und Klimaanpassung
  • Energiewende

Neben Förderprojekten, die eindeutig den genannten vier Teilprogrammen zugeordnet werden können, gibt es im LIFE-Programm weitere Fördermöglichkeiten, zum Beispiel Zuschüsse und Instrumente für Betriebskostenzuschüsse für Nichtregierungsorganisationen.

Im Rahmen von LIFE sind aktuell verschiedene Ausschreibungsbereiche offen, für Unternehmen sind hierbei vor allem die Standardaktionsprojekte (SAP) von Interesse, diese repräsentieren die „traditionellen“ LIFE-Projekte zur Entwicklung, Demonstration und Förderung innovativer Techniken, Methoden und Ansätze sowie für Maßnahmen, die einen Beitrag zur Erweiterung der Wissensbasis und zur Einführung von Best Practice Verfahren leisten. Es werden hier auch Investitionen in die erstmalige großtechnische Errichtung neuer Verfahren gefördert. Einzelne SAP-Calls gibt es aktuell für die Themen Klimaanpassung, Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität, Naturschutz und Biodiversität sowie Energiewende.

  • Strategische Naturprojekte (SNAP) – Umsetzung von Plänen, Strategien oder Aktionsplänen, die aufgrund spezifischer EU-Umweltvorschriften oder -politiken im Bereich „Naturschutz und Biodiversität“ erforderlich sind. Dies betrifft insbesondere Projekte, die zur Umsetzung eines PAF (Prioritised Action Framework – prioritärer Aktionsrahmen), auf nationaler und/oder regionaler Ebene mit festgelegten Plänen zur Umsetzung von Natura 2000 Zielen, dienen.
  • Zwei Calls für Strategische Integrierte Projekte (SIP) – Ziel ist die Umsetzung von Plänen, Strategien oder Aktionsplänen, die durch spezifische EU-Umwelt-, Klima- oder Energievorschriften oder -politiken in den beiden Bereichen Bereiche „Klimaschutz und Klimaanpassung“ und „Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität“ vorgeschrieben sind. Dabei soll auf die vollständige Umsetzung des angestrebten Plans/der Strategie/des Aktionsplans abgezielt werden und zusammen mit den für die vollständige Umsetzung erforderlichen ergänzenden Maßnahmen alle verbleibenden administrativen, finanziellen, strukturellen und sonstigen Hindernisse für die Umsetzung beseitigt werden.
  • 15 thematisch unterschiedliche Calls für Coordination and Support Actions (CSA) – Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahmen (CSA) unterstützen Projekte, die sich auf den Übergang zu erneuerbaren Energien und eine höhere Energieeffizienz konzentrieren, indem Marktbarrieren durch Aktivitäten wie den Aufbau von Kapazitäten, die Verbreitung von Informationen und Kenntnissen und die Sensibilisierung abgebaut werden; sie können direkt gewährte Zuschüsse für von den Mitgliedstaaten benannte Einrichtungen umfassen.
  • Standardaktionsprojekte – Governance (SAP-GOV) – SAPs im Bereich Governance und Informationsverbreitung.
  • Technical Assistance Projects zur Vorbereitung von SNAPs und SIPs (TA-PP) – an Verwaltungen und Behörden gerichtete Förderung zur Vorbereitung von strategischen integrierten Projekten (SIP), Vorbereitung zur Erleichterung der Ausweitung und Wiederholung von Ergebnissen aus anderen durch das LIFE-Programm finanzierten Projekten, Aufbau von Kapazitäten bei Behörden der Mitgliedstaaten mit geringer effektiver Beteiligung an dem LIFE-Programm.
  • Technische Hilfsprojekte ‚Replication‘ (TA-R): Maßnahmen zur Erleichterung der Ausweitung und Wiederholung von Ergebnissen aus anderen durch das LIFE-Programm finanzierten Projekten in den Bereichen Naturschutz und Biodiversität sowie Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität.
  • LIFE Projects for addressing ad hoc Legislative and Policy priorities (PLP) für Projekte im Zusammenhang mit rechtlichen und politischen Ad-hoc-Prioritäten
  • LIFE Framework Partnership Operating Grant [LIFE-FPA-OG] und LIFE Specific Operating Grant Flat Rate [LIFE-SGA-OG-FR]– Förderung von non-Profit Organisationen, die an der Entwicklung, Durchführung und Durchsetzung der EU-Gesetzgebung und -Politik, die hauptsächlich im Bereich Umwelt- oder Klimamaßnahmen, einschließlich des Übergangs zu sauberer Energie beteiligt sind.

Je nach Call unterschiedlich, SAP z. B. alle juristischen Personen (öffentliche oder private Einrichtungen)

Je nach Call unterschiedlich, SAP z. B.: unabhängig von der Organisationsform des Antragstellers maximal 60 %.

Je nach Call zwischen 5. und 19. September 2024

Sie benötigen spezifischere Informationen? Rufen Sie uns an unter 02103 – 789060 oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular unter: www.gewi.de/kontakt; wir unterstützen Sie gerne und freuen uns auf Ihre Nachricht.
Übrigens: viele weitere Förderinformationen finden Sie in unserer Förderdatenbank www.gewi.de/newscenter

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    Häufig gestellte Fragen

    1.

    Wer kann Fördergelder bekommen?

    Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

    2.

    Welche Daten werden veröffentlicht?

    Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

    3.

    Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

    Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

    4.

    Was kostet die Beratung?

    Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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