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02103 / 789 06-0

Wettbewerb für Werkstoff-Innovationen

Die Ausschreibung „HyMat“ ist adressiert an industriegeführte Verbundprojekte, die sich mit dem Themenfeld „Hybride Materialien − neue Möglichkeiten, neue Marktpotenziale“ befassen. Als Hybridwerkstoffe im Sinne der Ausschreibung gelten Materialien aus unterschiedlichen Werkstoffklassen, die zu einem neuen Werkstoffsystem kombiniert werden. Dadurch sollen Werkstoffe geschaffen werden, welch die Vorteile der verschiedenen Systeme vereinen oder sogar neue Eigenschaften ermöglichen.

Es wird die Weiterentwicklung von Materialsystemen gefördert, deren breites Anwendungspotenzial bereits nachgewiesen ist und für die ein deutliches Industrieinteresse besteht. Dabei sollen auch generelle technische Entwicklungen zur Überwindung von Innovationshemmnissen im Bereich der Hybridmaterialien berücksichtigt werden – hier insbesondere die Themenfelder:

  • Werkstoffeigenschaften und Lebensdauer (z. B. Änderung von Materialeigenschaften bei der Kombination zu hybriden Materialien, Steuerung gezielter Werkstoffcharakteristika, Alterungsverhalten, Prüfstandards, Upscaling von Produktionsprozessen, Reparaturkonzepte)
  • Recycling und Ressourceneffizienz (z. B. recyclinggerechte Konstruktion, Recyclingverfahren, Second-Use-Konzepte, leicht recyclingfähige hybride Materialien)

Gefördert werden Entwicklungen bis hin zu einer Demonstrations- oder Pilotanwendung.

Antragsteller: Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Förderquote: Unternehmen 50 %, Hochschulen und Forschungseinrichtungen 100 % (Prototypenbau 25 %)

Einreichungsfrist: 15. Januar 2020

 

Haben Sie noch Fragen? Seit 1984 unterstützen wir als Full-Service-Fördermittelberatung bei der Auswahl der optimalen Programme, bei der Beantragung der Zuschüsse und der Umsetzung von Förderprojekten. Bei Projektideen sprechen Sie uns bitte jederzeit an – die Potenzialprüfung Ihrer Projekte auf Fördermittel und Subventionen erfolgt unverbindlich und honorarfrei. Rufen Sie uns an unter 02103/789 06 0 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de

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    Häufig gestellte Fragen

    1.

    Wer kann Fördergelder bekommen?

    Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

    2.

    Welche Daten werden veröffentlicht?

    Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

    3.

    Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

    Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

    4.

    Was kostet die Beratung?

    Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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