UNSERE SERVICENUMMER
02103 / 789 06-0

Roboter-Mensch-Interaktion

Ziel der neuen Bekanntmachung des BMBF ist es, breit einsetzbare Plattformtechnologien für die industrielle Bioökonomie zu fördern. Dabei sollen bestehende biotechnologische Produktionsprozesse und Dienstleistungen optimiert oder neuartige Bioprozesse und Verfahrenskonzepte etabliert werden. Dabei liegt der Fokus des Programms „Zukunftstechnologien für die industrielle Bioökonomie: Schwerpunkt Biohybride Technologien“  in der Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren, die durch die Integration von biologischen und technischen Komponenten entstehen.

Die neue Bekanntmachung „Roboter für Assistenzfunktionen: Interaktion in der Praxis“ vergibt Zuschüsse für die Planung, den Aufbau und Betrieb von Kompetenzzentren für interaktive Assistenzrobotik. Hier sollen existierende Assistenzroboter in praxisnahen, nichtindustriellen Anwendungsszenarien erprobt werden und dabei aktuell implementierte Interaktionsstrategien auf ihre Wirkmechanismen untersucht werden. Wichtig ist hierbei, dass die Kompetenzzentren eine industrielle Beteiligung beinhalten.

Im Fokus stehen Vorhaben, die die Interaktion zwischen Mensch und Roboter oder robotischem System ganzheitlich erforschen und durch die gewonnenen Erkenntnisse verbessern. Adressiert wird die Evaluation und Verbesserung existierender Systeme u. a. mittels aussagekräftiger Nutzertests in längeren Erprobungsstudien.

Die adressierten Entwicklungsbereiche beinhalten:

  • Schaffung von strukturierter Erfahrungen mit der Anwendung von Assistenzrobotik
  • Entwicklung von Test-Szenarien, Metriken und Benchmarks
  • Werteorientierte und nachhaltige Gestaltung von Assistenzrobotik
  • Optimierung der Sicherheit
  • Verbesserung der Datenlage zur Assistenzrobotik
  • Entwicklung weiterer Dienste und Leistungen

Die Förderung erfolgt in zwei Phasen:

  1. Konzeptphase – Konzeption bzw. Machbarkeitsstudie zu einem Kompetenzzentrum mit einer definierten Anwendungsdomäne
  2. Umsetzungsphase – Umsetzung des in Phase 1 erstellten Konzepts

Antragsteller:

  • Konzeptphase: Ein Unternehmen oder eine Forschungseinrichtung
  • Umsetzungsphase: Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Verbund

Förderhöhe (Zuschuss):

  • Unternehmen 50 % / Forschungseinrichtungen 100 %
  • Konzeptphase: Bis zu 50. 000 € für eine Laufzeit von sechs Monaten
  • Umsetzungsphase: Bis zu 4 Mio. € für eine Laufzeit von drei Jahren

Einreichungsfrist: 31. März 2020

Haben Sie noch Fragen? Seit 1984 unterstützen wir als Full-Service-Fördermittelberatung bei der Auswahl der optimalen Programme, bei der Beantragung der Zuschüsse und der Umsetzung von Förderprojekten. Bei Projektideen sprechen Sie uns bitte jederzeit an – die Potenzialprüfung Ihrer Projekte auf Fördermittel und Subventionen erfolgt unverbindlich und honorarfrei. Rufen Sie uns an unter 02103/789 06 0 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de

Zum Newscenter

Aus unserem Newscenter

06.12.2022 | Top-Thema
Innovationen in der IT-Sicherheit

Förderung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf dem Gebiet der IT-Sicherheit

BEITRAG LESEN

01.12.2022 | Top-Thema
Innovation-Fund: Aufruf für Großprojekte

EU: Förderung von Lösungen zur Dekarbonisierung Europas

BEITRAG LESEN

29.11.2022 | Top-Thema
Innovationen für nachhaltigere Ernährung

Neue Bekanntmachung im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

BEITRAG LESEN

Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

Unsere Partner

dti
FMG
Pro Terra
Erfolgwerk
l-mobile
Brink
BVMW
BVMW
Go Inno Berater
GK Consult
ProALPHA
DIN SPEC
Ceyoniq
ACE
Wir benutzen Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.