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02103 / 789 06-0

Luftfahrtforschungsprogramm LuFo VI

Zuschüsse für Forschungs- und Technologieentwicklungsprojekte der zivilen Luftfahrt

Das Bundeswirtschaftsministerium hat das sechste Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo VI) veröffentlicht. Gefördert werden Projekte, die zur Erreichung der folgenden Ziele beitragen:

  • Umweltfreundliche Luftfahrt
  • Sichere und passagierfreundliche Luftfahrt
  • Leistungsfähige und effiziente Luftfahrt
  • Gesamtsystemfähigkeit

Hierzu wurden die folgenden thematischen Schwerpunkte definiert:

  • Entwicklung von (Hybrid-)elektrischen Antriebssystemen in der Luftfahrt
  • Höherwertige Systemautomatisierung vom Single Pilot Cockpit bis hin zur unbemannten Luftfahrt
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und internationale Diversifizierung der Zulieferindustrie
  • Stärkung von KMU in der Luftfahrtindustrie

Jedes Projekt muss zudem einer der in der Richtlinie genannten Disziplinen zugeordnet werden, z.B. Leistungsfähige, sichere und energieeffiziente Systeme; Strukturen und Bauweisen; Sichere, effiziente und umweltverträgliche Luftfahrtprozesse, Flugführung und Flugsicherung.

Im Rahmen der thematischen Schwerpunkte und der Disziplinen müssen sich die Projekte zudem in eine der folgenden Programmlinien eingliedern:

Ökoeffizientes Fliegen und disruptive Technologien

Vorhaben der Wissenschaft zur akademischen Erforschung von Technologien mit einem Anwendungshorizont 2025-2050

KMU

Anwendungsorientierte Innovationsprojekte von KMU (ggf. in Verbund mit Partnern) für alle luftfahrtrelevanten Technologien inkl. der zugehörigen Fertigungsverfahren.

Technologie

Projekte aus der industriellen und anwendungsorientierten Forschung sowie der Technologieentwicklung.

Intelligente Prozesstechnologien für Entwicklung, Fertigung, Betrieb und Instandhaltung (Industrie 4.0/Künstliche Intelligenz)

Forschungs- und Technologievorhaben, die digitale Technologien zur vertikalen, horizontalen und durchgängigen Integration von Daten sowie deren intelligente Verarbeitung für die spezifischen Herausforderungen in der Luftfahrt nutzbar machen.

(Hybrid-)elektrisches bemanntes Fliegen

Anwendungsorientierte Projekte im Bereich der bemannten elektrischen Luftfahrt von der urbanen Mobilität über Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt bis hin zu Regional- und Kurzstreckenflugzeugen.

Demonstration

Es soll gezielt die Lücke zwischen industrieller Forschung und Technologieentwicklung und der Produktentwicklung geschlossen werden. Gefördert werden können Vorhaben, die Einzeltechnologien in einer operationellen Umgebung unter realen Bedingungen zu einem System oder einem relevanten Subsystem integrieren. Die Einzeltechnologien sollen bereits in relevanter, simulierter bzw. idealisierter Umgebung nachgewiesen worden sein.

Antragsteller:  Je nach Programmlinie sind Verbünde aus Wissenschaft und Industrie und/oder Einzelprojekte von KMU oder von Forschungseinrichtungen förderfähig.

Förderquote:  bis zu 65 % für KMU, bis zu 50 % für Unternehmen (Nicht-KMU), bis zu 100 % für Forschungseinrichtungen (tw. Differenzierung je nach Programmlinie)

Einreichungsfrist:  Zweistufiges Verfahren, Projektskizzen können bis zum 15. Januar 2019 eingereicht werden.

Haben Sie noch Fragen? Seit 1984 unterstützen wir als Full-Service-Fördermittelberatung bei der Auswahl der optimalen Programme, bei der Beantragung der Zuschüsse und der Umsetzung von Förderprojekten. Bei Projektideen sprechen Sie uns bitte jederzeit an – die Potenzialprüfung Ihrer Projekte auf Fördermittel und Subventionen erfolgt unverbindlich und honorarfrei. Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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