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02103 / 789 06-0

Elektronik- und Sensorsysteme in der Robotik

Der Bund fördert Projekte mit Bezug zur Robotik in den Bereichen Komponenten, Sensordaten, Systemintegration und Validierung.

Im Rahmen der Bekanntmachung  SensoRob (Elektronik- und Sensorsysteme für neuartige Robotikanwendungen) werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte bezuschusst, die sich mit verschiedenen Bereichen aus dem Themenkomplex Robotik und Sensorik befassen. Der Fokus soll dabei auf Lösungen gelegt werden, die sich den Anforderungen der Servicerobotik-Anwendungen an Elektroniksysteme widmen.

Im Bereich der Komponentenentwicklung gelten als förderwürdige Themen z. B.:

  • hochauflösende Sensorik für vollständige 3D-Umgebungswahrnehmung
  • verbesserte haptische Sensorik und Aktorik
  • hochintegriertes Sensordesign, multifunktionale Komponenten
  • Erhöhung der Massentauglichkeit von Manipulatoren, Aktuatoren und Modulen

Bei der FuE zu Sensordaten stehen vor allem die Sensordatenfusion und -interpretation im Fokus der Bekanntmachung, wie auch die effiziente Vorverarbeitung von Sensordatenströmen oder rekonfigurierbare, trainierbare, selbstlernende Elektronikhardware.

Im Themenfeld Systemintegration sind hingegen Entwicklungen zu neuen Integrationsstrategien zur Erhöhung der Funktionsintegration und zu Fortschritten hinsichtlich Betriebs-, Ausfall- und Angriffssicherheit als Förderschwerpunkte genannt.

Der letzte Bereich der Ausschreibung adressiert Projekte, die sich mit neuen Methoden zur Validierung und zum Test von Servicerobotern befassen. Es sollen Werkzeuge geschaffen werden, mit denen die Funktionsfähigkeit der elektronischen Komponenten und Systeme unter Realbedingungen untersucht und belegt werden können. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit zukünftiger Anwendungen nachhaltig abzusichern.

Antragsteller: Unternehmen, Forschungseinrichtungen

Förderquote: Unternehmen 50 %, Forschungseinrichtungen 100 %

Einreichungsfrist: 15. Januar 2018

Haben Sie noch Fragen? Seit 1984 unterstützen wir als Full-Service-Fördermittelberatung bei der Auswahl der optimalen Programme, bei der Beantragung der Zuschüsse und der Umsetzung von Förderprojekten. Bei Projektideen sprechen Sie uns bitte jederzeit an – die Potenzialprüfung Ihrer Projekte auf Fördermittel und Subventionen erfolgt unverbindlich und honorarfrei. Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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