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02103 / 789 06-0

Demonstratoren zur individualisierten Medizin

Nachweis der Anwendbarkeit systemmedizinischer Ansätze in der individualisierten Medizin wird gefördert.

Im Rahmen des Förderkonzepts „e:Med – Maßnahmen zur Etablierung der Systemmedizin“ fokussiert die aktuelle Bekanntmachung „Demonstratoren zur Individualisierten Medizin“ interdisziplinäre, klinikgetriebene Pilotprojekte mit bis zu sechs Verbundpartnern, in denen der direkte Nutzen systemmedizinischer Ansätze in der individualisierten Medizin belegt und eine Perspektive für einen möglichen Routineeinsatz systemmedizinischer Forschung im klinischen Alltag demonstriert wird.

Unter Systemmedizin wird in diesem Zusammenhang eine systemorientierte Herangehensweise zur Erforschung komplexer physiologischer und pathologischer Prozesse verstanden, um damit Grundlagen für die Entwicklung innovativer Verfahren für Diagnostik, Therapie und Prävention zu schaffen. Die Untersuchung der Eigenschaften komplexer biologischer Systeme erfolgt hierbei schwerpunktmäßig unter Nutzung anspruchsvoller analytischer und rechnergestützter Methoden.

In den geförderten Vorhaben sollen anhand von Demonstratorprojekten der Nutzen und die Praktikabilität systemmedizinischer Entscheidungssysteme sowie die Relevanz von Modellen für Risikobewertungen und Verlaufsprognosen im klinischen Alltag nachgewiesen werden. Eine klinische Prüfung der Ergebnisse an kleinen Patientengruppen wird dabei begrüßt. Thematisch können hier beispielsweise die folgenden Fragestellungen behandelt werden:

  • Validierung einer auf systemmedizinischen Methoden und entsprechenden Biomarkern basierenden Diagnostik,
  • Indikationserweiterung bestehender Therapien auf Grundlage systemmedizinischer Ansätze,
  • Entwicklung neuer Konzepte zur Risikoabschätzung von Patientenkollektiven,
  • Verbesserte Vorhersage von Therapieerfolgen,
  • Entwicklung medizinischer Software (z. B. Entscheidungshilfesysteme).

Voraussetzung für eine Förderung ist die Verfügbarkeit qualitativ hochwertiger Datensätze aus Hochdurchsatz- und/oder Bildgebungsverfahren sowie die Verfügbarkeit entsprechender systemmedizinischer Modelle, die existierenden Standards nachweislich entsprechen. Zudem muss der Zugang zu entsprechenden Daten und/oder Patientenkollektiven vorhanden sein.

Antragsteller: Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Einrichtungen der Gesundheitsversorgung

Förderquote: Unternehmen bis 50 %, Forschungseinrichtungen und Universitätskliniken bis 100 %

Einreichungsfrist: 15. August 2018

Haben Sie noch Fragen? Seit 1984 unterstützen wir als Full-Service-Fördermittelberatung bei der Auswahl der optimalen Programme, bei der Beantragung der Zuschüsse und der Umsetzung von Förderprojekten. Bei Projektideen sprechen Sie uns bitte jederzeit an – die Potenzialprüfung Ihrer Projekte auf Fördermittel und Subventionen erfolgt unverbindlich und honorarfrei. Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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