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Zusammenarbeit Deutschland-Niederlande

Das Förderprogramm „INTERREG-IV A Deutschland-Nederland“ fördert grenzübergreifende Kooperationen zwischen Partnern aus dem Programmgebiet, das (mit seinen angrenzenden Gebieten) nahezu die gesamte deutsch-niederländische Grenzregion* umfasst.

Projekte werden anhand mehrerer Finanzierungsprioritäten bewertet. Für Deutschland lauten die wichtigsten Finanzierungsprioritäten wie folgt:

1.      Verringerung regionaler Ungleichheiten hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit unter Berücksichtigung des demographischen Wandels

2.      Erhöhung des Arbeitsmarktpotenzials, der Partizipation und Bildungserfolge

3.      Unterstützung bei der Umstellung des Energiesystems und einer nachhaltigeren Nutzung natürlicher Ressourcen

Die Prioritäten für die Niederlande lauten:

1.      Förderung eines innovationsfreundlichen Unternehmensumfelds

2.      Erhöhung der Arbeitsmarktteilhabe durch Steigerung der Erwerbsquote und Partizipation

3.      Förderung einer umweltfreundlichen und ressourceneffizienten Wirtschaft

Zudem werden Subregionen prioritäre Leitmärkte hinzugefügt, die für eine Fokussierung der wirtschaftlichen Spezialgebiete der jeweiligen Region sorgen sollen.

Nordrhein-Westfalen:

  • Maschinen- und Gerätebau sowie Produktionstechnik
  • Neue Materialien
  • Mobilität und Logistik
  • Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Energie- und Umwelttechnologie
  • Medien und Kreativindustrie
  • Gesundheitsökonomie und Life Sciences

Niedersachsen:

  • Energie (Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieträgermix)
  • Mobilität
  • Landwirtschaft und Ernährung
  • Gesundheit, einschließlich Biotechnologie
  • Küste und Meer, einschließlich Offshore-Windkraft und Schiffbau

(Die Niederländischen regionalen Spezialgebiete nennen wir Ihnen gerne auf Anfrage.)

Um Innovationen in diesen Bereichen zu fördern, werden Projekte aus Forschung und Entwicklung, Beratung, Netzwerkbildung sowie Ausbildung und Qualifizierung angesprochen.

Antragsteller: Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Netzwerke (Technologie-, Innovations-, Startup-Zentren), lokale und regionale Einrichtungen, Behörden, Träger von Qualifizierungsangeboten und Bildungseinrichtungen

 

Förderquote: Maximal 50 %

 

Einreichungsfrist: Keine – Aktuell ist bei einer Einreichung mit längeren Antragszeiträumen zu rechnen, da die Endabstimmung des Programms in der Laufzeit 2014-2020 noch andauert.

 

 

*Teile der deutschen Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und Gebiete der niederländischen Provinzen Friesland, Groningen, Drenthe, Flevoland, Overijssel, Gelderland, Noord-Brabant und Limburg

 

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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