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Verbundprojekte für kleine und mittlere Unternehmen

In sog. KMU – Modell- und Pilotprojekten (MPP) werden technologieoffene Projekte mit einem hohen Innovationsgrad sowie wissenschaftlich-technischem oder unternehmerischen Risiko bezuschusst. In Verbünden können Unternehmen untereinander oder mit Forschungseinrichtungen sowie mit Fachhochschulen kooperieren. Jeder Partner sollte essentielle Kernkompetenzen aufweisen und bevorzugt seine Betriebsstätte in Hessen haben. Vorrang haben Projekte in Nord- und Mittelhessen sowie der Odenwaldregion.

Neben KMU werden auch familiengeführte oder durch Inhaber- und Personengesellschafter geführte Unternehmen mit weniger als 1000 Mitarbeiter und einem Umsatz unter 200 Mio. € gefördert. Großunternehmen können als assoziierte Partner teilnehmen, deren Projektaufwendungen als Kofinanzierung anrechenbar sind.

Bei der Bewertung der Förderanträge sind folgende Faktoren besonders wichtig:

  • Innovationsgrad des wissenschaftlich-technischen Konzepts
  • Technische Realisierbarkeit, Produktqualität
  • Verbundprojektcharakter bzw. Verbundstruktur / Qualifikation des Konsortiums
  • Kundennutzen / Markttauglichkeit / Marktstrategie
  • Refinanzierung / technisches, wirtschaftliches sowie wissenschaftliches Potenzial
  • Beitrag des Projekts zur zukünftigen Positionierung des Unternehmens bzw. des

Konsortiums am Markt

  • Übertragbarkeit von Ergebnissen / Technologie- und Wissenstransfer in weitere

Branchen

Antragsteller:

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Unternehmen mit weniger als 1000 Mitarbeiter und einem Umsatz unter 200 Mio. €, Forschungseinrichtungen und Fachhochschulen

 

Förderquote: Unternehmen 30 % – 49 %,  Forschungseinrichtungen max. 90 %, Fachhochschulen max. 100 %, max. Förderhöhe für ein Vorhaben 500.000 €

 

Einreichungsfrist: keine, fortlaufende Einreichung möglich

 

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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