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Sicherheit für urbane Ballungsräume

Das neue Förderprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit II“ schließt an das erfolgreich abgeschlossene Vorprogramm an. Gefördert werden ausschließlich Verbundprojekte. Wenn möglich, soll für ein Vorhaben die gesamte Innovationskette interdisziplinär eingebunden werden. Dazu gehören Institutionen der Natur- und Ingenieurwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Sicherheitsbehörden ebenso wie Unternehmen und andere Organisationen, die sich mit Sicherheitsaufgaben befassen. Ziel der Projekte soll die Erhöhung der Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern in städtischen Räumen sein und gleichzeitig muss die Balance zwischen Sicherheit und Freiheit gewährleistet werden. Es sollen Sicherheitslösungen erarbeitet werden, die zur Praxis und zur Gesellschaft passen. In den Vorhaben sind ethische, kulturelle, rechtliche und städtebauliche/stadtentwicklungspolitische Fragen zu berücksichtigen. Systemlösungen und ganzheitliche Ansätze sollen dabei im Vordergrund stehen, Insellösungen sollen vermieden werden.

 

Es wurden 3 spezifische Themenbereiche definiert, die die Schwerpunkte der geförderten Entwicklungen darstellen sollen:

  • Sicherheit städtischer Räume: Ursachen und Konzepte zur Verhinderung von Angsträumen, ganzheitliche Präventionsansätze und Schutzmaßnahmen für öffentliche Räume und Gebäude, sicheres Wohnumfeld und Wechselwirkungen zwischen Stadtteilen usw.
  • Die widerstandsfähige Stadt: Untersuchungen und Maßnahmen zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der städtischen Bevölkerung im Vorfeld von Krisen und zu deren Bewältigung; Untersuchung von Stadtplanungs- und Schutzkonzepten zur Erhöhung der allgemeinen Widerstandsfähigkeit städtischer Lebensräume im Katastrophen- und Krisenfall usw.
  • Sicherheit im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV): Konzepte zur Zusammenarbeit privater und öffentlicher Akteure zur Erhöhung der Sicherheit im ÖPNV; integrierte, verkehrsübergreifende Präventionskonzepte und Sicherheitssysteme zur Erhöhung der Sicherheit an Haltestellen und in Fahrzeugen des ÖPNV (Bus, S-Bahn, U-Bahn) usw.

 

Antragsteller: Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Behörden.

 

Förderquote: Unternehmen 50 %, Forschungseinrichtungen 100 %

 

Einreichungsfrist: 20.06.2012

 

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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