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r+ – Impulse für industrielle Ressourceneffizienz

Die Übertragung von FuE-Ergebnissen für Ressourceneffizienztechnologien in die industrielle Praxis wird gefördert.

Mit der Fördermaßnahme „r+Impuls“ als Teil des Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung Verbundvorhaben zur Übertragung vielversprechender FuE-Ergebnisse, die hohe Rohstoff- und Energieeffizienzpotenziale aufweisen, in die industrielle Praxis. Inhaltlich sollen hier vor allem Fragestellungen in Zusammenhang mit der Maßstabsvergrößerung sowie der Optimierung und Auslegung von Komponenten und Anlagen untersucht werden. Prioritäre Themen sind z. B.:

  • Ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft, Kreislaufführung von Altprodukten und deren Komponenten sowie Rückführung hochwertiger Wertstofffraktionen aus Abfallströmen
  • Steigerung der Material- und Energieeffizienz vor allem in rohstoffintensiven Produktionssystemen (z. B. Metallerzeugung und –verarbeitung, Chemische Industrie, Baustoff- und Keramikindustrie)
  • Recycling und Substitution insbesondere wirtschaftsstrategischer Rohstoffe
  • Stoffliche Nutzung von CO2 für chemische Produkte sowie zur Energiespeicherung

Im Rahmen der Fördermaßnahme werden die beiden folgenden Phasen gefördert:

Phase 1: Begleitende Forschung und Entwicklung an Prototypanlagen inklusive Fragestellungen zur Maßstabsvergrößerung

Phase 2: Begleitende Forschung und Entwicklung bei Errichtung und Betrieb von industrietauglichen Demonstrationsanlagen bzw. Referenzanlagen

Antragsteller: Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Gebietskörperschaften sowie Einrichtungen der Kommunen und Länder

Förderquote: Unternehmen: 25 %, Forschungseinrichtungen: 75 %

Einreichungsfrist: 17. Juli 2018

Haben Sie noch Fragen? Seit 1984 unterstützen wir als Full-Service-Fördermittelberatung bei der Auswahl der optimalen Programme, bei der Beantragung der Zuschüsse und der Umsetzung von Förderprojekten. Bei Projektideen sprechen Sie uns bitte jederzeit an – die Potenzialprüfung Ihrer Projekte auf Fördermittel und Subventionen erfolgt unverbindlich und honorarfrei. Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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