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Produktionsforschung durch KMU

Die Richtlinie zu „KMU-innovativ: Produktionsforschung“ wurde wieder veröffentlicht. Wie in allen Förderprogrammen des Förderschemas „KMU-Innovativ“ werden hier Forschungsprojekte gefördert, die nicht nur eine neue Technologie zum Ziel haben, sondern auch langfristig die Innovationskraft des beteiligten KMU stärken sollen. Unternehmen können entweder einzeln ein Projekt anmelden oder Forschungskonsortien bilden, bei denen jedoch zwingend eine überwiegende Beteiligung von KMU erforderlich ist. Beteiligen können sich im Rahmen einer solchen Kooperation auch Forschungseinrichtungen und größere Unternehmen.

 Gefördert werden Projekte z. B. in den Bereichen Grundstoffindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugbau, Elektro- und Informationstechnik, Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Optik und Dienstleistung. Dabei sollen u. a. folgende Themen bzw. Fragestellungen bearbeitet werden:

  • Neue Produkte, Maschinen und Anlagen für die industrielle Produktion
  • Integrierte Produkt- und Produktionssystementwicklung
  • Werkzeuge der Produktentstehung
  • Neue Fertigungstechnologien und Prozessketten
  • Verbesserung der Produkt- und Prozessqualität
  • Digitalisierung und Virtualisierung von Produktionssystemen
  • Flexibilisierung der Produktion
  • Effizientere Nutzung von Rohstoffen und Energie in Produktionstechnologien und bei Ausrüstungen
  • Produktionsstrategien und Unternehmensorganisation im Wertschöpfungsnetzwerk
  • Organisation und Industrialisierung produktionsnaher Dienstleistungen
  • Digitale Fabrik
  • Wissensmanagement und -organisation für die Produktion
  • Erhöhung der Kompetenzen und Qualifikationen der Mitarbeiter
  • Know-how-Schutz in dynamischen Märkten

Antragsteller: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), als Partner auch Forschungseinrichtungen und größere Unternehmen

Förderquote: Unternehmen 50 %, Forschungseinrichtungen 100 %. Die Gesamtförderung für ein Verbundprojekt ist auf 50 % beschränkt.

Einreichungsfrist: Jeweils 15. April und 15. Oktober jeden Jahres

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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