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Photonische Verfahren für Leichtbau

Mit der Ausschreibung „Photonische Verfahren und Werkzeuge für den ressourceneffizienten Leichtbau“ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Potenziale photonischer Verfahren für die Be- und Verarbeitung anwendungsrelevanter Leichtbaumaterialien (z. B. Verbundwerkstoffe, Leichtmetalle, hochfeste Stähle) erschließen. Damit sollen deutliche Senkungen der Fertigungskosten erreicht werden, sowie der automatisierte Einsatz in Großserien ermöglicht werden.

Handlungsbedarf sieht die Bundesregierung vor allem bei

  • der Endbearbeitung von Leichtbauteilen sowie auf der Ebene von Halbzeugen (z. B. Trennen, Bohren, Strukturieren)
  • bei der Fügevorbereitung und beim Fügen
  • bei der Realisierung anwendungsspezifischer Oberflächenfunktionen
  • in der Prozesstechnik (z. B. lokales Aufschmelzen von Thermoplasten oder Aushärten von Duromersystemen, Simulationen zur Prozessentwicklung) und
  • generativen Verfahren zur Herstellung und Bearbeitung konventionell nicht herstell- oder bearbeitbarer Leichtbaumaterialien.

Neben der Materialbearbeitung sind auch die zerstörungsfreie, inline-fähige Werkstoffprüfung, die Prozessüberwachung und die Qualitätssicherung förderfähige Themen.

Auf technischer Ebene sollen sich die Projekte mit Laserbearbeitung- und Plasmaverfahren, inline-fähiger Messtechnik, Systemtechnik, Simulationsprozessen usw. befassen.

Antragsteller: Verbundprojekte aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Förderquote: Max. 50 % für große Unternehmen, max. 60 % für KMU, max. 100 % für Forschungseinrichtungen. Die angestrebte Gesamtförderquote für das Forschungskonsortium beträgt 50 %.

Einreichungsfrist: 30. April 2012

 

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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