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Mobilität von Forschern

Marie Curie Maßnahmen bieten Forscherinnen und Forschern in allen Stadien ihrer Laufbahn die Möglichkeit, europaweit und international zu arbeiten und sich zu quali­fizieren. Mit den so genannten Individualmaßnahmen (Individual Fellowships) als Bestandteil der Programmlinie werden ein- bis zwei Forschungsaufenthalte von Wissenschaftler/innen im (außer)europäischen Ausland gefördert. Aktuell sind die drei folgenden Fellowships ausge­schrieben:

 

  • Intra-European Fellowships (IEF): Wissenschaftler/innen jeder Nationalität und Disziplin sind aufgefordert, ein eigenes Forschungsprojekt mit einer Laufzeit von maximal 2 Jahren an einer Forschungseinrichtung in einem EU-Mitgliedsstaat oder FP7-assoziierten Staat durch­zuführen.

 

  • International Incoming Fellowships (IIF): Förderung von Forschungsaufenthalten ex­zellenter Forscher/innen aus Drittstaaten an einer Gastinstitution in einem EU-Mitglieds- oder assoziierten Staat. Wissenschaftler/innen aus bestimmten Staaten (ICPC-Staaten, Ost-Europa, Entwicklungs- oder Schwellenländer) können nach der maximal 2-jährigen Projekt­laufzeit eine einjährige Rückkehrphase beantragen.

 

  • International Outgoing Fellowships (IOF): Förderung der internationalen Karriere von Forschenden, indem diese die Möglichkeit zur Durchführung eines maximal 2-jährigen Forschungsprojekts in einer erstklassigen Forschungseinrichtung eines Drittstaats (z.B. USA, Kanada, Japan) erhalten. Eine Rückkehr nach Europa ist verpflichtend, wobei die Rückkehrphase ein Jahr beträgt.

 

Der Inhalt des Forschungsprojekts kann vom Forschenden frei gewählt werden.

 

Antragsteller: Postdoktoranden/innen oder Forscher/innen mit mindestens 4-jähriger Vollzeit-Forschungserfahrung

 

Förderquote: Pauschalzahlungen für Gehalt, Mobilitätszulage, Forschungs- und Reisekosten, Management und Overheads

 

Einreichungsfrist: 14. August 2012

 

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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