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Industrielle Biotechnologie für Europa

Der aktuelle Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen fokussiert industriell relevante und anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu den folgenden Themengebieten:

  • Verbesserte Enzymsysteme für neue und effizientere Bioprozesse
  • Optimierung von Mikroorganismen durch „metabolic engineering“ und Ansätze zur synthetischen Biologie und Systembiologie
  • Innovative Downstream-Prozesse
  • Innovative Fermentations- und biokatalytische Prozesse
  • Biologische Prozessierung von Biomasse und anderen erneuerbaren Kohlenstoffquellen in Produkte mit höherer Wertschöpfung
  • Neue wertvolle Produkte durch Pflanzen- und Tierzellkulturen

 

An der aktuellen Bekanntmachung beteiligen sich die folgenden Länder: Belgien, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Israel, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Spanien, Türkei.

 

Antragsteller: Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den an der aktuellen Förder­bekanntmachung beteiligten Ländern. Das Konsortium muss sich aus mindestens drei und maximal 8 Partnern zusammensetzen. Eine Beteiligung von Projektpartnern aus mindestens drei unterschiedlichen an der Bekanntmachung beteiligten Ländern ist gefordert.

 

Förderquote: bis zu 50 % für deutsche Unternehmen, bis zu 100 % für deutsche Forschungs­einrichtungen

 

Einreichungsfrist: 30. April 2012

 

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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