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Förderung anwendungsnaher Umwelttechniken

Bremen: Das Programm PFAU fördert die Entwicklung, Erprobung und Markt­einführung umweltfreundlicher Verfahren und Produkte in verschiedenen Programmbausteinen.

Die Vorhaben sollen insbesondere auf produktionsintegrierte Umweltschutztechniken, aber auch auf den sparsamen Einsatz von Materialien und Energie, die Vermeidung bzw. Verminderung von Emissionen, Abfall und Abwasser und die Wiederverwertung eingesetzter Materialien abzielen. Die folgenden Förderbausteine stehen zur Verfügung:

  • Verbundvorhaben: Industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung als Zusammenarbeit zwischen einem oder mehreren Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Neben den Forschungs- und Entwicklungsanteilen können auch projektbegleitende Arbeiten zur Markterschließung (z. B. Marktanalysen) in begrenztem Maß mit gefördert werden.
  • Pilotprojekte: Konstruktion, Erstellung und Erprobung innovativer Produkte und Verfahren mit positiven Auswirkungen auf die Umwelt. Auch hier können projektbegleitende Arbeiten zur Markterschließung in begrenztem Maß mit gefördert werden. Die Vorhaben können als Einzelprojekte eines Unternehmens oder als Kooperationsvorhaben mehrerer Unternehmen durchgeführt werden.
  • Markterschließung: Maßnahmen zur Markteinführung umweltfreundlicher Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, wie z. B. Marktanalysen, Werbestrategien, Werbemittel, Patent- und Lizenzberatung, Messeteilnahmen, Übersetzungen oder Betriebshandbücher). Die Vorhaben können ebenfalls als Einzelprojekte eines Unternehmens oder als Kooperationsvorhaben mehrerer Unternehmen durchgeführt werden.

Antragsteller: Unternehmen (bei allen Förderbausteinen) und Forschungseinrichtungen (nur bei Verbundprojekten) mit Sitz oder Betriebsstätte in Bremen

Förderquote: Die Förderquote variiert in Abhängigkeit vom Förderbaustein:

  • Verbundprojekte: bis zu 75 % für das Gesamtvorheben (Unternehmen bis zu 50 %, Forschungseinrichtungen bis zu 100 %)
  • Pilotprojekte: bis zu 50 %
  • Markterschließung: bis zu 50 %, Förderhöchstsumme 50.000 €

Einreichungsfrist: Anträge können jederzeit eingereicht werden

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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