Wirtschaftsberatung

Strategische Fördermittelberatung / FöRDERGLOSSAR

Primäreffekt

Die Erzielung eines sog. Primäreffekts ist bei der Förderung von Investitionsvorhaben zwingend erforderlich. Ziel ist es, dass geförderte Investitionsprojekte weit über den Betrieb des Zuwendungsempfängers eine Ausstrahlungskraft entfalten. Der Primäreffekt bezeichnet die Auswirkung einer Investition auf eine Region und wird daran gemessen, ob die in der geförderten Betriebsstätte hergestellten Güter oder erbrachten Dienstleistungen überwiegend überregional abgesetzt werden. Der Primäreffekt gilt automatisch als erfüllt, wenn in der Betriebsstätte überwiegend eine oder mehrere der in der sog. Positivliste aufgeführten Tätigkeiten vorgenommen werden. Alternativ kann ein Einzelnachweis des Primäreffekts erfolgen.

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