
Strategische Fördermittelberatung / FöRDERGLOSSAR
EU-Strukturfonds
Ziel der Strukturfonds der EU in dem Zeitraum von 2007 bis 2013 ist es, einen wirtschaftlichen Ausgleich für die unterschiedlich entwickelten Regionen und Länder der EU-Staaten zu gewähren. Damit sind die Strukturfonds Ausgangspunkt zahlreicher europäischer und nationaler Förderprogramme. Es gelten hierbei die folgenden Leitziele:
- Ziel „Konvergenz“: Förderung von Regionen mit Entwicklungsrückstand oder dünn besiedelten Regionen (in Deutschland sind dies die neuen Bundesländer und die Region Lüneburg/Niedersachsen).
- Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“: Alle Gebiete der Gemeinschaft unabhängig von Strukturproblemen (in Deutschland sind dies alle alten Bundesländer ohne die Region Lüneburg/Niedersachsen).
- Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“: hier werden Maßnahmen gefördert, an denen Regionen verschiedener EU-Mitgliedsstaaten gemeinsam beteiligt sind.
Die EU-Strukturpolitik umfasst seit 2007 zwei Strukturfonds (EFRE und ESF):
1. Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): Die Fördermittel werden nicht unmittelbar an Investoren, sondern an die EU-Mitgliedsstaaten, in Deutschland an die Bundesländer, vergeben, welche diese Mittel zusammen mit eigenen Fördermitteln über Förderprogramme gewähren.
2. Europäischer Sozialfonds (ESF): Der ESF wird im Einklang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie mit vier Schwerpunkten durchgeführt. Die ESF-Mittel werden über die Bundesländer zusammen mit landeseigenen Fördermitteln vergeben.

