UNSERE SERVICENUMMER
0211 / 22 94 64-0

Energieforschung neu aufgesetzt

Das 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung beschreibt die politischen Ziele der technologischen Weiterentwicklung in allen Bereichen der Energiewirtschaft. Die neue Bekanntmachung „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ legt nun die Möglichkeiten für Projektförderungen durch das BMWi fest.

Insgesamt werden 15 Themen angesprochen. Es werden Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten (FuE) sowie in einigen Bereichen auch die Demonstration einer neuen Technologie (Demo) gefördert. Innerhalb der einzelnen Themen werden verschiedenste Unterthemen von besonderem Interesse hervorgehoben, die im Folgenden nur auszugsweise genannt werden.

  • Energieeffiziente Industrie (FuE, Demo)
    Thermoprozesse, industrielle Abwärme, solare Prozesswärme, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Trennverfahren, Bereitstellung von Kälte und Wärme, rationelle Stromnutzung, Materialeffizienz energieintensiver Rohstoffe, energieeffiziente Fertigungstechnik …
  • Energieoptimierte Gebäude und Quartiere (FuE, Demo)
    Energieoptimiertes Bauen (EnOB), Niedertemperatur-Solarthermie, Wärme- und Kältenetze (EnEff:Wärme), energieeffiziente Stadt (EnEff:Stadt) …
  • Energiespeicher (FuE)
    Elektrochemische Speicher, Druckluftspeicher, Schwungradmassenspeicher, thermische Speicher …
  • Energiewirtschaftliche Schlüsselelemente der Elektromobilität (FuE)
    Batterien und deren Integration ins Fahrzeug, Integration von Batteriefahrzeugen ins Stromnetz
  • Stromnetze (FuE, Demo)
    Energieeffiziente Netztechnologien, Netzbetriebsführung, Netzplanung …
  • Photovoltaik (FuE)
    Siliziumwafertechnologie, Dünnschichtsolarzellen, Qualitätssicherung, Systemtechnik …
  • Windenergie (FuE)
    Gesamtanlagen, Komponenten, Windphysik, Logistik, Installation, Instandhaltung …
  • Wasserkraft und Meeresenergie (FuE)
    konventionelle Wasserkraftnutzung, Meeresenergie
  • Tiefe Geothermie (FuE)
    Planung- und Exploration, Bohrung, Errichtung, Testphase und Betrieb
  • Kraftwerkstechnik und CO2-Abscheidung (FuE)
    Förderinitiative CO2 – Reduktionstechnologien (COORETEC): Effiziente Kraftwerksprozesse, neue Materialien, CCS-Technologien …
  • Brennstoffzellen und Wasserstofftechnologien (FuE)
    Polymer-Elektrolyt-, Festoxid-, Alkalische- und Schmelzcarbonat-Brennstoffzellen, Wasserstofftechnologien …
  • Solarthermische Kraftwerke (FuE, Demo)
    Linien- und punktfokussierende Systeme, integrierte Speicher …
  • Systemintegration erneuerbarer Energien (FuE)
    Integration in Stromnetze, regenerative Kombikraftwerke, virtuelle Kraftwerke …
  • Systemanalyse (FuE)
    Weiter- und Neuentwicklung von Energiemodellen, Stromnetzausbauszenarien, Potenzialanalysen verschiedener Energiespeicherlösungen …
  • Systemübergreifende technologische Ansätze für die Energiewende (FuE)

Antragsteller: Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Es können sowohl Einzel- als auch Verbundprojekte gefördert werden.

 

Förderquote: Unternehmen 50 %, Forschungseinrichtungen 100 %

 

Einreichungsfrist: Anträge können jederzeit gestellt werden

 

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

Zurück zur vorherigen Seite

Aus unserem Newscenter

14.11.2017 | Top-Thema
Leitmarktwettbewerb Life Sciences

NRW: Gesucht werden neue Ideen für den Leitmarkt „LifeSciences.NRW“.

BEITRAG LESEN

14.11.2017 | Top-Thema
Nachhaltiges Wassermanagement

Das BMBF fördert transnationale Forschungsvorhaben im Rahmen der europäischen Initiative „Water Challenges for a Changing World“ (JPI Water).

BEITRAG LESEN

14.11.2017 | Top-Thema
Werkstoffplattform Hybride Materialien

Der Bund fördert werkstoffbasierte Projekte zum Thema "Hybride Materialien – Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)".

BEITRAG LESEN

Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

Unsere Partner

dti
GoInno
FMG
Expertise
Pro Terra
Erfolgwerk
tip innovation
growthery