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Energieeffiziente Gebäude

Forschung und Entwicklung zu neuen Konzepten und Lösungen für Gebäude werden im Rahmen der Forschungsinitiative Zukunft Bau auch in 2012 wieder bezuschusst. Unternehmen und Forschungseinrichtungen werden diesmal dazu aufgefordert, ihre Projektideen aus den folgenden 7 Themenfeldern einzureichen:

1. Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Gebäudebereich, Berechnungstools (u. a. Technologien und Techniken des energieeffizienten Bauens, effiziente technische Gebäudeausrüstung (TGA), Integration von Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien in die TGA und Gebäude, Einsatz neuer energiesparender Materialien und Produkte, Smart metering)

2. Neue Konzepte u. Prototypen für das energiesparende Bauen, Null- bzw. Plusenergiehauskonzepte (u. a. Anwendung von neuen Techniken und Technologien, wie z. B. Vakuumtechnologien für die Gebäudehülle, Bewertungsverfahren für Plusenergiehäuser)

3. Neue Materialien und Techniken (u. a. neue Oberflächen zur Minimierung der Reinigung und Instandhaltung, Materialkombinationen für eine höhere Effizienz und Recyclingfähigkeit)

4. Nachhaltiges Bauen, Bauqualität (u. a. Planungswerkzeuge für das nachhaltige Bauen, Prüf- und Analysemethoden, Methoden zur Lebenszykluskostenanalyse)

5. Demographischer Wandel (u. a. nutzerorientiertes Bauen, Anpassung des Gebäudebestands, Lösungen für das barrierefreie Bauen)

6. Regelwerke und Vergabe (u. a. Abstimmung, Harmonisierung und Weiterentwicklung der technischen Standards / Regelwerke, Bewertung von Steuerungsinstrumenten)

7. Modernisierung des Gebäudebestands (u. a. Modernisierungstechnologien im bewohnten Zustand, Vorfertigung und Rationalisierung in der Modernisierung)

 

Eine Förderung ist sowohl für Vorhaben einzelner Antragsteller als auch für Verbundprojekte möglich. Es soll sich hierbei jedoch in jedem Fall um Vorhaben der angewandten Gebäudeforschung handeln, Projekte die die Realisierung eines bestimmten Objekts oder der Entwicklung eines Produkts zum Ziel haben, können nicht gefördert werden.

 

Antragsteller: Unternehmen und Forschungseinrichtungen

 

Förderquote: maximal 70 %, in der Regel jedoch 50 %

 

Einreichungsfrist: erste Antragsrunde: 16.04.2012, zweite Antragsrunde 03.12.2012

 

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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