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Personennahe Dienstleistungen

Der Bund fördert die Entwicklung interaktiver, personennaher Dienstleistungen und deren Geschäftsmodelle.

Bei personennahen Dienstleistungen handelt es sich um interaktive Dienstleistungen, bei denen Dienstleistungsgeber und Dienstleistungsnehmer intensiv miteinander kommunizieren und kooperieren müssen, damit diese Dienstleistung zur Zufriedenheit aller durchgeführt werden kann. Diese trifft man vor allem in den Beschäftigungsbereichen Prävention, Mobilität, Bildung, Sicherheit sowie in der Beratung im beruflichen und privaten Leben an. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert daher die Entwicklung komplexer personennaher Dienstleistungssysteme in Verbünden zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hierbei sollen die folgenden Aspekte adressiert werden:

  • Entwicklung, Erprobung und Optimierung von Geschäftsmodellen für konkrete personenbezogene Dienstleistungen
  • Entwicklung von Instrumenten und Methoden zur Gestaltung geeigneter Formen der Arbeits- und Prozessorganisation, die gleichzeitig eine innovative Gestaltung der Kundenbeziehungen ermöglichen
  • Erprobung und Evaluierung von Finanzierungsmodellen
  • Exemplarische Erprobung neuer Formen der domänenübergreifenden Zusammenarbeit (unterschiedliche Branchen) in innovativen Netzwerken
  • Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien zur effizienten Gestaltung und Umsetzung der personennahen Dienstleistungen

Antragsteller: Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Förderquote: Unternehmen bis 50 %, Forschungseinrichtungen bis 100 %

Einreichungsfrist: 1. März 2017

Als langjähriger Subventionsberater unterstützen wir Sie gerne bei der Beantragung der Fördergelder, insbesondere der Zuschüsse. Sie benötigen weitere Informationen? Rufen Sie uns an unter 0211-2294640 oder schicken Sie uns eine E-Mail an gewi@gewi.de; wir stellen eine umfassende Fördermittelberatung für Bund, Land und EU zur Verfügung.

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Häufig gestellte Fragen

1.

Wer kann Fördergelder bekommen?

Ein Unternehmen kann nicht generell „zu klein“ oder „zu groß“ sein. Sie müssen auch keine Grundlagenforschung betreiben oder Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich machen. Aber je nach Programm gelten unterschiedliche Regeln und die müssen zu Ihrem Unternehmen und zum Projekt passen. Lassen Sie uns gerne gemeinsam herausfinden, ob dies der Fall ist.

2.

Welche Daten werden veröffentlicht?

Dies hängt von dem Programm ab. Meist werden der Unternehmensname, Projekttitel, Laufzeit und die Fördersumme veröffentlicht. Darüber hinaus werden Abschlussberichte veröffentlicht, diese müssen allerdings keine geheimhaltungsbedürftigen Informationen enthalten.

3.

Wie verhält es sich mit Schutzrechten/Property Rights?

Die Förderlandschaft überlässt es weitgehend dem Zuwendungsempfänger – also Ihnen –, ob und durch wen Schutzrechte angemeldet werden. Bei Kooperationsprojekten vereinbaren die Partner dies untereinander im Vorfeld, unabhängig vom Fördergeber.

4.

Was kostet die Beratung?

Das Honorar für die Fördermittelberatung setzt sich aus einer Zeit- und einer Erfolgskomponente zusammen. Das Zeithonorar ist abhängig vom Aufwand, das Erfolgshonorar fällt bei Bewilligung an. Beides wird im Vorfeld fest vereinbart und ist somit klar kalkulierbar. Kleine Unternehmen können die Beratungsleistungen ggf. zu 50 % über das Förderprogramm „go-Inno“ bezuschussen lassen.

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